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Kientz-Anwalt äußert sich zu den Vorwürfen über Freistellung

Am Dienstag äußerte sich Waldhof-Präsident Bernd Beetz erstmals zur Entlassung von Sportchef Jochen Kientz. Demnach soll ein verschwiegener Corona-Test mit für die Freistellung gesorgt haben. Der Anwalt von Kientz verwies die Vorwürfe in einer ersten Reaktion zurück.

Laut den Informationen, die mir vorliegen, wird der Sachverhalt vom SV Waldhof komplett falsch dargestellt. Darüber kann ich nur den Kopf schütteln„, so Christoph Schickhardt, Rechtsanwalt von Jochen Kientz, gegenüber dem „Mannheimer Morgen„. Christoph Schickhardt zählt wohl zu den bekanntesten Rechtsanwälten, der vor allem in den Bereichen Recht des professionellen Sports und Wettbewerbsrecht tätig ist. So war er an den Verhandlungen in mehr als 800 Fällen vor dem Sportgericht des Deutschen Fußballbundes beteiligt.

Der Fall von Jochen Kientz wird in den nächsten Tagen gründlich überprüft, ehe man eine Stellungnahme für seinen Mandanten abgeben wird. Schickhardt betont, dass Beetz den vermeintlichen Grund für die Freistellung öffentlich machte, ein „grober Verstoß gegen arbeitsrechtliche Richtlinien“ sei. Außerdem deute er an, dass er gegenüber dem SVW eine Schadensersatzforderung gelten machen will, da es sich um „eine Rufschädigung“ handelt.