Während einige Vereine ihr Stadion sogar komplett auslasten dürfen, gibt es anderorts Geisterspiele, so auch in Mannheim, wo lediglich 750 Zuschauer zugelassen waren. Nach der Partie gegen den SV Wehen Wiesbaden, hat Mannheims Torjäger Dominik Martinovic seine Meinung zu dem ganzen gesagt und hofft auf eine Änderung.
Der SV Waldhof Mannheim und der SV Wehen Wiesbaden trennten sich im gestrigen Montagabendspiel mit 1:1. Im Interview mit dem „Waldhof-TV“ äußerte sich Torjäger Dominik Martinovic über das ausbleiben der Fans im Stadion und spricht Klartext. Angesprochen darauf, wie bitter es ist, an einem Montagabend nur vor 750 Zuschauer zu spielen, sagt der 24-Jährige: „Ich finde es allgemein sehr schade und es regt mich auch irgendwo auf, wenn ich sehe, dass in anderen Stadien mit 10.000 – 12.000 Zuschauer gespielt werden darf und bei uns in Mannheim heißt es dann nur 750 Fans, dass ist echt bitter.“
Fans holen aus einem die letzten Körner raus
Weiter sagt er: „Irgendwo ist es auch nicht gerecht muss ich sagen, wir alle wissen was hier los ist bei uns und es sind nicht nur ein oder zwei Prozent, sondern sehr viele, die uns nochmal einen Push mitgeben, weil die Waldhof-Fans sind brutal, wirklich. Deswegen hoffe ich, dass da irgendwo noch eine Änderung gefunden wird, weil das sind Sachen, die irgendwo ein Spiel entscheiden können.“ Martinovic zählt mit seinen 10 Toren zusammen mit Michael Eberwein vom Halleschen FC zum besten Torschützen der Liga. In wie Fern es tatsächlich eine Änderung in Sachen Zuschauern geben wird, bleibt letztlich abzuwarten. Der Inzidenzwert in Mannheim liegt derzeit bei 496,9 (07.12).



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