Am Donnerstag, den 9. März, hat die Polizei in Essen mehrere Wohnungen durchsucht, hauptsächlich von Fans des Drittligisten Rot-Weiss Essen.
Grund für die Razzia waren Ermittlungen zu einer Massenschlägerei, die sich am 19. Februar ereignet hatte. Bei einem Auswärtsspiel von Schalke 04 hatten Fans von Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund andere Fußballfans unter anderem mit Baseballschlägern angegriffen. Rot-Weiss Essen hatte den Angriff bereits verurteilt, woraufhin die Polizei mehrere Durchsuchungsbeschlüsse beantragte. Insgesamt wurden 25 Wohnungen durchsucht und nach 19 Tatverdächtigen gefahndet.
Innenminister Reul lobt Razzia
Zu Festnahmen kam es bei den Durchsuchungen jedoch nicht. Innenminister Herbert Reul (CDU) lobte die Razzia und machte dabei deutlich, dass es wichtig sei, gegen die Hooligan-Szene vorzugehen und „Tabula rasa“ zu machen. Die Ermittlungen dauern an. Die Durchsuchungen zeigen jedoch, dass die Behörden entschlossen sind, gegen Gewalt und Ausschreitungen im Umfeld von Fußballspielen vorzugehen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.


