In einem intensiven und umstrittenen Drittligaspiel setzte sich der FC Ingolstadt auswärts gegen den 1. FC Saarbrücken mit 2:0 durch. Die Begegnung im Ludwigsparkstadion endete unter Protesten der Fans gegen Schiedsrichterentscheidungen, die den Spielverlauf maßgeblich beeinflussten.
Saarbrücken startete dominant in die Partie und erspielte sich eine Reihe von Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Besonders auffällig war ein Freistoß von Rabihic, der in der 22. Minute an der Latte landete. Trotz der Überlegenheit der Hausherren gelang es dem FC Ingolstadt in der zweiten Halbzeit, das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. Jannik Mause war es, der einen Foulelfmeter für Ingolstadt in der 51. Spielminute verwandelte. Kurz darauf erlebten die Zuschauer einen weiteren Schockmoment, als Saarbrückens Boné Uaferro nach einer umstrittenen Gelb-Roten Karte das Spielfeld verlassen musste.
Jannik Mauses Elfmeter leitet Wende ein
Lukas Fröde erhöhte in der 66. Minute auf 2:0 für die Gäste, was bei den Saarbrücker Fans für zusätzlichen Unmut sorgte. Die Proteste richteten sich vor allem gegen Schiedsrichter Daniel Bartnitzki, der mehrfach im Mittelpunkt der Kritik stand. Besonders umstritten war seine Entscheidung, Uaferro vom Platz zu stellen und einen Elfmeter für Saarbrücken nicht zu geben. In der zweiten Halbzeit gelang es Saarbrücken nicht mehr, das Spiel zu drehen.
Trotz einiger Wechsel und Versuche, das Spiel zu beeinflussen, blieb der FC Ingolstadt spielbestimmend und verteidigte seine Führung bis zum Schlusspfiff. Der Sieg für Ingolstadt bedeutet einen wichtigen Schritt im Kampf um die oberen Tabellenplätze, während Saarbrücken die vergebenen Chancen und die strittigen Schiedsrichterentscheidungen verdauen muss.



