Authentizität statt Technik: Kein VAR in der 3. Liga, aber neue Mecker-Regel

Foto: Inkognito Ingolstadt

Am Wochenende beginnt die neue Saison in der 3. Liga. Eine Neuerung betrifft die Einführung der sogenannten „Mecker-Regel“, die bei der EM 2024 erfolgreich getestet wurde und nun auch in der 3, Liga angewendet wird. Einen VAR wird es nach wie vor nicht geben.

In bestimmten Situationen darf nur der Kapitän mit dem Schiedsrichter sprechen, dass besagt die neue „Mecker-Regel“ die in 100 Spielen in Liga 3 zum Einsatz kommen soll. Eine Einführung des VAR (Video Assistant Referee) in der 3. Liga wird es jedoch weiterhin nicht geben. Der finanzielle und logistische Aufwand sei zu groß, erklärte Tom Eilers, Vorsitzender der Drittliga-Kommission, in einem Pressegespräch vor Saisonbeginn. Zudem betonte Eilers, dass die 3. Liga für „Authentizität und Fußball pur“ stehen solle und als Ausbildungsliga für Schiedsrichter diene, die ihre Entscheidungen auf hohem Niveau selbst treffen müssten.

Florian Meyer, Schiedsrichterobmann der 3. Liga, erhofft sich durch die Mecker-Regel mehr Wertschätzung untereinander und eine Erhöhung der Nettospielzeit. Am kommenden Freitag startet die 3. Liga dann in die kommende Spielzeit mit dem Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem 1. FC Saarbrücken.

DEINE MEINUNG ZÄHLT

Diskussion eröffnen

Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.

0
Noch keine KommentareSei der Erste, der seine Einschätzung teilt.
MITDISKUTIEREN

Kommentar schreiben

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Erscheint als Vereinsplakette neben deinem Namen.

8–2.500 Zeichen · maximal 2 Links