Mit einem umkämpften 2:1-Sieg im Derby gegen den FC Ingolstadt beendet der TSV 1860 München seine Negativserie. Während die Spieler ausgelassen feiern, bleibt Trainer Argirios Giannikis zurückhaltend und übt leise Kritik an denen, die ihn zuletzt heftig attackiert hatten.
Mit einem 2:1-Sieg im Derby gegen den FC Ingolstadt hat sich der TSV 1860 München aus der Krise befreit und einen wichtigen Schritt in der Saison gemacht. Die Erleichterung war den Spielern deutlich anzumerken, die in der Kabine ausgelassen feierten und den Erfolg als „Brustlöser“ bezeichneten. Kapitän Jesper Verlaat und Matchwinner Maximilian Wolfram sprachen von einer großen Last, die von der Mannschaft abgefallen sei, die in den vergangenen Wochen unter großem Druck gestanden habe.
Trotz Erfolg gegen Ingolstadt: Noch viel Arbeit für Guannikis
Doch während die Spieler den Sieg genossen, blieb Trainer Argirios Giannikis auffallend zurückhaltend. Statt sich den Feierlichkeiten anzuschließen, nutzte er die Gelegenheit, um leise Kritik an seinen Kritikern zu üben. Der Coach, der zuletzt nach drei Niederlagen in Folge heftig unter Beschuss geraten war, betonte, dass die Mannschaft zwar Fortschritte gemacht, aber noch nicht die nötige Stabilität erreicht habe. Seine nüchterne Reaktion zeigte, dass er den Druck der letzten Wochen nicht vergessen hat und trotz des Erfolges noch viel Arbeit vor der Mannschaft liegt.



Diskussion eröffnen
Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.