Für Viktoria Köln ist es der nächste sichtbare Beleg dafür, wie schnell sich ein Talent in den Fokus spielen kann. Benjamin Zank verlässt den Drittligisten und wechselt mit sofortiger Wirkung zur SpVgg Fürth in die 2. Bundesliga. Der Transfer kommt in einer Phase, in der der 21 Jahre alte Angreifer zwar verletzt ist, sein Entwicklungssprung aber längst auch über Köln hinaus registriert wurde.
Der nächste Karriereschritt trotz Zwangspause
Benjamin Zank setzt seinen Weg in Fürth fort. Der Stürmer verlässt Viktoria Köln nach nur einer Saison und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Zweitligisten an. Über die finanziellen Details des Wechsels vereinbarten beide Klubs Stillschweigen. Dass der Schritt schon jetzt erfolgt, ist bemerkenswert. Denn Zank befindet sich aktuell in der Reha und wird diese künftig in Fürth absolvieren. Gerade dieser Umstand macht deutlich, wie hoch das Vertrauen in sein Potential eingeschätzt wird.
Vom Ergänzungsspieler zur festen Größe
In Köln nahm die Entwicklung des Angreifers vor allem nach dem Jahreswechsel spürbar Fahrt auf. Nach zunächst eher kurzen Einsätzen in der Hinrunde rückte Zank in der Rückserie immer häufiger in die Startformation und gewann im Offensivspiel der Viktoria deutlich an Bedeutung.
Valentin Schäfer, Sportlicher Leiter der Kölner, verwies genau auf diesen Schub. Zanks Entwicklung habe im vergangenen Jahr „sehr schnell“ an Dynamik gewonnen, sagte Schäfer, der besonders die Rückrunde hervorhob. Dort sei der 21-Jährige zu einem „wichtigen Faktor“ im Viktoria-Spiel geworden.
Zahlen, die seinen Aufstieg untermauern
Der Mittelstürmer war erst in der vergangenen Sommertransferperiode von seinem Ausbildungsverein Carl Zeiss Jena nach Köln-Höhenberg gewechselt. In seiner ersten Saison in der 3. Liga kam er auf 31 Einsätze, erzielte fünf Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.
Damit lieferte Zank nicht nur ordentliche Zahlen, sondern empfahl sich auch als Stürmer mit Entwicklungsperspektive. Dass nun ein Zweitligist zugreift, überrascht vor diesem Hintergrund kaum. Fürth bekommt einen jungen Angreifer, der sich seine Rolle im Profifußball Schritt für Schritt erarbeitet hat.
Viel Lob aus Köln zum Abschied
Bei Viktoria Köln fällt der Abschied entsprechend wertschätzend aus. Schäfer betonte, dass der Wechsel trotz der aktuellen Verletzung zeige, wie viel „Potential“ noch in Zank stecke. Zugleich werde man ihn in Köln als „positiven Charakter“ in Erinnerung behalten. Das ist mehr als eine übliche Abschiedsfloskel. Es ist ein Hinweis darauf, dass Zank nicht nur sportlich Eindruck hinterlassen hat, sondern auch intern Spuren hinterlässt. Für Viktoria bedeutet der Transfer den Verlust eines Angreifers, der sich innerhalb weniger Monate sichtbar nach vorne gespielt hatte.
Mit dem Wechsel endet für Zank ein kurzes, aber prägendes Kapitel in Köln. Fürth setzt auf seine weitere Entwicklung, Viktoria verliert einen aufstrebenden Offensivspieler. Entscheidend wird nun sein, wie schnell der Stürmer nach seiner Verletzung wieder angreifen kann und ob er den nächsten Sprung auch in der 2. Bundesliga bestätigt.
