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Zeller beendet den Heimfluch: Preußen Münster jubelt nach 309 Tagen

309 Tage musste Preußen Münster auf einen Heimsieg warten. Gegen den TSV Havelse erlöste Lucas Zeller die Westfalen mit seinem späten Treffer zum 2:1. Trainer Thomas Wörle hob anschließend vor allem den „Willen“ und „Kampf“ seiner Mannschaft hervor.

Zeller sorgt für die späte Erlösung

Vor 12.114 Zuschauern erwischte Münster einen starken Start. Antonio Tikvic traf bereits in der 9. Minute mit einem Distanzschuss aus mehr als 30 Metern zur Führung. Havelse kam jedoch zurück. Alexander Guiddir setzte sich in der 35. Minute gegen Torge Paetow durch und erzielte das 1:1. Nach der Pause tat sich Münster gegen kompakt verteidigende Gäste lange schwer. Erst in der Schlussphase erhöhte das Team den Druck entscheidend. In der 87. Minute brachte Ryan Johansson einen Freistoß in den Strafraum. Lucas Zeller kam am Fünfmeterraum zum Kopfball und erzielte das umjubelte 2:1.

Wörle lobt Haltung seiner Mannschaft

Damit endete Münsters lange Durststrecke im eigenen Stadion. Der letzte Heimsieg war am 31. Oktober 2025 gegen Holstein Kiel gelungen. Wörle zeigte sich nach Abpfiff entsprechend erleichtert. Man habe unbedingt den „Bock umstoßen“ wollen. Besonders beeindruckt zeigte sich der Trainer vom Einsatz seines Teams: „Wille“ und „Kampf“ seien sensationell gewesen. Nach vier Spieltagen steht Münster nun bei sieben Punkten. Am 13. September geht es auswärts gegen den VfB Stuttgart II weiter.

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