Dennis Erdmann stoßt mit seinen Aussagen und seinem Auftreten immer wieder auf und neben dem Platz an. Sein Cheftrainer stellt sich nun hinter seinen Schützling.
Vor gut einer Woche äußerte sich der 29-Jährige noch in einem Interview mit der „Bild“, dass er sich nach seiner Karriere durchaus vorstellen könnte, irgendwann einmal in der Politik zu sitzen. „Wenn du heute politisch was hinterfragst, wirst du gleich als doof, rechts, Aluhutträger oder Verschwörungstheoretiker abgestempelt„, so Erdmann im Interview. Diese Aussage kam bei dem ein oder anderen nicht so gut an und brachte ihm viel Kritik ein.
Köllner nimmt Wutanfall nicht übel
Nach seiner Auswechslung im Spiel gegen die SG Dynamo Dresden, war er für kurze Zeit nicht so halten und schlug mehrmals auf die Bande und schüttelte anschließend den Stuhl. Sein Trainer nahm ihm das ganze aber nicht übel. „Jetzt haut der nach dem Spiel gegen den Stuhl und die Bande und alle denken wieder: ‚Klar, passt genau.‘ Ich bin aber froh, dass er so ist, wie er ist. Wir alle wollen doch keine weichgebügelten Menschen die vor der Presse stehen. Unsere wichtigsten Güter in Deutschland sind Presse- und Meinungsfreiheit. Auch wenn der Mainstream oft etwas anderes verlangt, tut Differenzierung doch gerade gut.“ Emotionen gehören im Sport schließlich dazu.


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