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Dynamo Dresden: Finanzielle Lage ist ernst

Dynamo Dresden muss noch bis zum 30. Juni mit Jürgen Wehlend und dessen Vorgänger Michael Born zwei kaufmännische Geschäftsführer bezahlen. Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig äußert sich nun über die finanzielle Lage.

In einem Interview mit „TAG24“ äußert sich Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig über die derzeit ernstzunehmende finanzielle Lage. Demnach seien die Posten kostspielig. Doch kann der Verein das bezahlen? „Können bezahlen ist relativ„, so Heinig. „Vor der Corona-Krise hätte ich gesagt: Ja, ist machbar. Jetzt ist es bedeutend schwieriger. Wir mussten und werden diesen Schritt gehen, werden ihn auch schaffen. Es ist eine zusätzliche Belastung. Aber ich glaube, was am Ende dabei herauskommt, wird uns mehr positive Effekte bringen, als es uns kostet.“

Fehlende Zuschauereinnahmen machen sich bemerkbar

Mit Jürgen Wehlend und dessen Vorgänger Michael Born müssen gleich zwei kaufmännische Geschäftsführer bezahlt werden. Die derzeit finanzielle Lage des Vereins sieht Heinig als ernst an, sagt aber auch:  „Wenn wir im Februar wieder mit Zuschauern spielen, sieht es anders aus, als wenn es bis zum Ende der Saison so bleibt. Die Verluste sind wie bei vielen anderen Drittligisten durch die fehlenden Zuschauereinnahmen enorm.

Wir werden das erste Mal seit vielen, vielen Jahren ein negatives Ergebnis haben. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir Eigenkapital aufbauen konnten. Davon leben wir im Moment. Das ist aber relativ schnell aufgebraucht. Ob wir so die gesamte kommende Saison durchstehen würden, würde ich infrage stellen„, so Heinig abschließend.