Gemeinsam mit Cheftrainer Lukas Kwasniok, hat man sich darauf verständigt, den auslaufenden Vertrag im Sommer nicht zu verlängern.
In mehreren Gesprächen zwischen Verein und Trainer, hat man nun festgestellt, dass beide Seiten in gewissen Bereichen unterschiedlicher Ansichten sind. Der Verein sagt in seiner Pressemitteilung aber auch, dass diese gemeinsame Entscheidung die bisherig erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden Wochen nicht ansatzweise beeinträchtigen wird. Das Ziel ist es, schnellstmöglich den Klassenerhalt perfekt zu machen. Lukas Kwasniok genießt weiterhin das volle Vertrauen und Rückendeckung um die gesetzten Ziele in dieser Saison zu erreichen. Da jedoch Trainer sowie Verein eine Planungssicherheit benötigen, wollte man frühzeitig eine Entscheidung, mit der alle Beteiligten professionell umgehen können.
„Wir haben den 1. FC Saarbrücken in der vergangenen Saison im DFB-Pokal und der Regionalliga herausragend repräsentiert, spielen nun als Aufsteiger eine starke Drittliga-Saison. Die Jungs geben in jeder Trainingseinheit und in jedem Spiel Vollgas. Ich habe im Dezember entschieden, meinen Vertrag über die laufende Spielzeit hinaus nur im Falle eines Aufstiegs in die 2. Bundesliga zu verlängern. Dies habe ich den Verantwortlichen noch vor dem Jahreswechsel in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. Diese Entscheidung habe ich bewusst und frühzeitig getroffen, weil ich zu 100 Prozent an mein Team glaube und die volle Konzentration auf die noch vor uns liegenden Aufgaben richten wollte. Wir haben in den nächsten Wochen die Möglichkeit, gemeinsam etwas Großes zu erreichen und eine starke Saison zu vergolden. Eine Chance, die vielleicht so schnell nicht wiederkommen wird. Für den 1. FC Saarbrücken kam eine Verlängerung meines Vertrages nur für die 2. Liga nicht in Frage. Diese Entscheidung des Clubs respektiere ich“ so Lukas Kwasniok.
Nach einem turbulenten Start in die 3. Liga und sogar der Tabellenführung, war die Euphorie bei den Anhängern groß. Von einem direkten Durchmarsch war jedoch zu keinem Zeitpunkt die Rede. Zuletzt konnte man jedoch aus 10 Spielen lediglich einen einzigen Sieg einfahren.


