,

Waldhof Mannheim: Glöckner fordert konstante Leistungen

Die Otto-Siffling-Tribüne während eines Spiels im Carl-Benz-Stadion.

War die Heimstärke in den abgelaufenen Spielzeiten noch eine schwäche, so entwickelt sich das Mannheimer Carl-Benz-Stadion immer mehr zu einer Festung. Die Mannheimer entwickeln sich immer mehr zur Spitzenmannschaft in der 3. Liga.

Die Zielsetzung beim SV Waldhof Mannheim ist klar definiert. Bis 2023 soll der Aufstieg in die 2. Bundesliga klar gemacht werden. Das die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Glöckner bereits jetzt schon das Potenzial dazu hat, liegt wohl auch an den namhaften Neuzugängen. Mit Marc Schnatterer und Marco Höger hat man zwei Spieler geholt, die bereits eine Menge Erfahrung aus Liga 1 und 2 sowie aus der Champions League mitbringen.

Adrien Lebeau ist wohl die Entdeckung von Jochen Kientz. Musste er sich noch in der Ligue 1 bei RC Straßburg Alsace mit der Bank vergnügen, so ist er für die Mannheimer bereits jetzt unverzichtbar geworden und glänzt von Spiel zu Spiel. „Es war mir klar, dass der Junge funktionieren wird. Als ich ihn bei Racing Straßburg gesehen habe, wusste ich, dass es ein Spieler ist, auf den ich gerne warte. Diese Qualitätsspieler bekommst du nur zu gewissen Zeiten„, so Jochen Kientz vor wenigen Wochen über den Franzosen.

Waldhof Mannheim entwickelt sich zur Heimmacht 

Nach der Auftaktniederlage gegen den 1.FC Magdeburg hat man zuhause keine Punkte mehr liegen lassen. Ein Unentschieden und drei Siege ist die Bilanz im Mannheimer Carl-Benz-Stadion, dazu kommt das Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt. Lediglich in der Ferne hakt es noch etwas. Was in der Vergangenheit noch die Stärke der „Buwe“ war, entwickelt sich mittlerweile zur schwäche. Lediglich zwei Punkte aus vier Spielen konnte man auf fremdem Platz ergattern.

Neben den mangelnden Chancenverwertung ist auch die Konstanz noch so ein Thema am Alsenweg. Im Spiel gegen den HFC am gestrigen Samstag, hätte man erneut früh in der Partie den Deckel drauf machen können. Stattdessen hat man den Gegner am „Leben“ gelassen und musste letztlich ein knappes 2:1 über die Zeit bringen. Cheftrainer Patrick Glöckner sagte nach der Partie gegen den HFC, „dass die Mannschaft diese Leistung konstant“ bringen muss. Auch im Südwestderby vor einer Woche, ist es den Spielern auf dem Platz nicht gelungen, ein Tor zu erzielen. Dennoch hat die Mannschaft das Potenzial, um bis zum Ende der Spielzeit ganz oben mitzuspielen.

DEINE MEINUNG ZÄHLT

Diskussion eröffnen

Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.

0
Noch keine KommentareSei der Erste, der seine Einschätzung teilt.
MITDISKUTIEREN

Kommentar schreiben

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Erscheint als Vereinsplakette neben deinem Namen.

8–2.500 Zeichen · maximal 2 Links