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TSV 1860 München: Verein wünscht sich Klarheit in Sachen Stadionzukunft

Bereits seit 2019 ist eigentlich klar, dass das Stadion an der Grünwalder Straße umgebaut werden soll. Der Verein fordert nun endlich Klarheit.

Am Wochenende wird in der Münchner Zenith-Halle die Mitgliederversammlung der Münchener Löwen gehalten. Dort wird auch wieder einmal das Thema Stadionzukunft aufkommen. Nach wie vor fehlen aber die Fakten. „Wir wünschen uns Klarheit von der Stadt“, so Robert Reisinger gegenüber dem „Merkur„. „Wir haben die hundertprozentige Zusage, dass das Grünwalder Stadion zweitligatauglich hergerichtet wird, aber es fehlen entscheidende Details der Ausgestaltung.“ Er macht deutlich: „Wir müssen wissen, was an Kosten auf uns zukommt, bevor wir irgendetwas unterschreiben können“. Dabei hat die Stadt angedacht, dass vom Verein eine Beteiligung des zu erwartenden Gewinn zu zahlen ist. Es stellt sich aber die Frage: „Wer zahlt denn Miete nach dem Einkommen?“

„Die Stadt ist am Zug“ 

Die Kosten des Umbaus werden auf 30 bis 60 Millionen Euro geschätzt. Der Umbau würde ungefähr zwei Jahre dauern. Die Heimspiele müssten die Münchner Löwen in diesem Zeitraum woanders austragen. Von der Stadt war ursprünglich für die Ertüchtigungsmaßnahmen ein Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden. Ob dies aufgrund der anhaltenden Corona-Krise jedoch noch machbar sei, ist fraglich. „Alle Stadtratsfraktionen haben sich seinerzeit für den Umbau ausgesprochen. Wenn jetzt kein Geld mehr da ist, muss das auch so kommuniziert werden. Die Stadt ist am Zug“, so Reising weiter gegenüber der Zeitung.

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