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Vereine in Niedersachen werden bei Zuschauerregelung benachteiligt

Im Gegensatz zur bundeseinheitlichen Regelung dürfen in Niedersachsen weiterhin nur 500 Zuschauer bei den Heimspielen zusehen. Unter anderem sehr zur Enttäuschung des SV Meppen und Eintracht Braunschweig.

Es ist für uns sehr enttäuschend. Man muss auch nicht direkt die Stadionauslastung auf 50 Prozent anheben. Aber es muss zwischen diesen 50 Prozent und den 500 Zuschauern überlegt werden, was noch möglich ist. Am Ende ist das aus meiner Sicht nicht glücklich gelöst“, so SVM-Geschäftsführer Ronald Maul. Während in anderen Bundesländern die Zuschauerregelung gelockert wurde, so steht für den SV Meppen bereits jetzt schon fest, dass das kommende Auswärtsspiel bei Schlusslicht TSV Havelse (05.02.2022) sowie das Heimspiel gegen den TSV 1860 München (12.02.2022) vor lediglich 500 Zuschauer ausgetragen wird.

Vereine aus Niedersachen sind benachteiligt 

Seit fast zwei Jahren sind die Dauerkarteninhaber, Sponsoren und Fans im Verzicht. „Wenn jemand sagt, das ist alles zumutbar, dann mag das so sein. Dann muss aber auch jemand für den Schaden aufkommen. Und das kann nicht der Verein sein“, so Ronald Maul weiter „Die vier Wettbewerber aus Niedersachsen in der 3. Liga sind im Vergleich zu allen anderen Vereinen schlechter gestellt“, betont der SVM-Geschäftsführer. Der Verein befindet sich demnach mit „anderen Profi-Vereinen aus Niedersachsen im Austausch. Es wächst die Idee, Ausgleichszahlungen mit der Landesregierung zu verhandeln. Entsprechende Gespräche werden auch heute Abend weitergeführt“, so SVM-Pressesprecher Thomas Kemper.

Die niedersächsische Staatskanzlei schließt bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 16. Februar eine Änderung aus. Grundsätzlich erlaubt die niedersächsische Landesverordnung aktuell schon 10.000 Zuschauer, allerdings in Warnstufe 1. In Warnstufe 2 sind es 5.000 und in Warnstufe 3 nur noch 500 zugelassene Besucher. Da jedoch die Winterruhe bis zum 23. Februar 2022 verlängert wurde, gilt stand heute Warnstufe 3. Wolfram Benz, Sprecher der Geschäftsführung von Eintracht Braunschweig: „Die nur schwer nachvollziehbaren unterschiedlichen Regelungen der einzelnen Bundesländer haben zu einer gewissen Wettbewerbsverzerrung geführt. Die Emotionalität und das gemeinsame Stadionerlebnis fehlen uns allen und natürlich auch der Mannschaft auf dem Rasen wahnsinnig. Wir hoffen darauf, dass das Land Niedersachsen, welches gerade heute die Winterruhe bis 23. Februar 2022 verlängert hat, nach der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz ebenfalls Lockerungen ermöglichen wird.“

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2 Kommentare

Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.

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  1. pohl

    explizit , extrem ungerecht Hr. Ministerpräsidenst !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. pohl

    aber er fährt ja nach magdeburg und schaut sich da 15000 tausenser spiele an nur noch lächerlich

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