Der SV Meppen hat seine starke Rückkehr in die 3. Liga mit einem überzeugenden Auswärtssieg untermauert. Beim 3:0 gegen Alemannia Aachen entschied der Aufsteiger die Partie bereits vor der Pause und feierte damit den zweiten Erfolg im dritten Saisonspiel. Während die Gäste ihre Möglichkeiten konsequent nutzten, offenbarte Aachen vor allem in der Defensive erhebliche Probleme.
Doppelschlag bringt Meppen früh auf Kurs
Nur neun Minuten benötigte der SVM, um die ungeordnete Aachener Hintermannschaft erstmals zu überwinden. Nach einem weiten Zuspiel aus der eigenen Hälfte verlängerte Cyrill Akono den Ball per Kopf. Thorben Deters hatte anschließend freie Bahn und brachte die Gäste sicher in Führung. Alemannia fand auch nach dem Rückstand keine Stabilität. Kurz darauf durfte Tobias Mißner auf der linken Seite ohne entscheidenden Gegnerdruck flanken. Im Zentrum reagierte Akono schneller als sein Bewacher und vollendete die Hereingabe direkt zum 2:0.
Die beiden frühen Treffer gaben Meppen zusätzliche Sicherheit. Der Aufsteiger spielte weiter entschlossen nach vorne und kam gegen die anfällige Aachener Abwehr zu weiteren Möglichkeiten. Die Gastgeber bekamen weder die Laufwege der Emsländer noch deren schnelles Umschaltspiel zuverlässig unter Kontrolle.
Nadj sorgt noch vor der Pause für klare Verhältnisse
Als Aachen die Partie zumindest vorübergehend etwas beruhigt hatte, schlug Meppen ein drittes Mal zu. Luca Prasse setzte Niclas Nadj mit einem Pass in die Tiefe in Szene. Der Angreifer schloss mit rechts ab und erhöhte noch vor dem Seitenwechsel auf 3:0. Auf den Rängen reagierten die Aachener Anhänger mit deutlichen Pfiffen. Die erste Halbzeit hatte den Unterschied zwischen beiden Mannschaften schonungslos offengelegt: Meppen agierte zielstrebig und effizient, während die Alemannia bei allen drei Gegentreffern keinen ausreichenden Zugriff auf die entscheidenden Situationen bekam.
Pünt hält die Null fest
Nach Wiederbeginn musste der SVM nicht mehr dasselbe Risiko eingehen. Die Mannschaft kontrollierte ihren Vorsprung, ohne Aachen noch einmal ernsthaft zurück in die Begegnung kommen zu lassen. Den Gastgebern fehlten die spielerischen Mittel, um die kompakter auftretende Meppener Defensive dauerhaft unter Druck zu setzen. Erst in der 79. Minute wurde Julius Pünt im Tor der Gäste ernsthaft geprüft. Einen Distanzschuss von Louis Köster parierte der Schlussmann und bewahrte seinem Team damit den ungefährdeten Zu-null-Erfolg.
Für den SV Meppen ist das 3:0 mehr als nur der nächste Dreier. Zwei Siege aus den ersten drei Partien unterstreichen, dass der Aufsteiger in der neuen Spielklasse schnell konkurrenzfähig geworden ist. Aachen muss dagegen insbesondere die Abstimmung in der Defensive aufarbeiten: Die Partie war nach den Fehlern der ersten Hälfte bereits entschieden, bevor die Gastgeber offensiv überhaupt Wirkung entfalten konnten.



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