Um eventuell die Miethöhe reduzieren zu können, bringt die CSU nun nach Angaben der „AZ“ eine mögliche Vermarktung des Stadionnamens ins Spiel.
Hinter den Kulissen soll die Debatte schon länge laufen, welche die CSU am heutigen Dienstag im Rathaus nun offiziell machen will. Wie die „AZ“ offenbar weiß, soll im Rathaus ein Antrag mit Fragen zu einer möglichen Vermarktung des Stadionnamens eingehen. Die Verwaltung muss nun öffentlich einen Fragenkatalog beantworten, welcher unter anderem vorsieht, ob sie zu dieser Frage bereits in Kontakt zu den Vereinen steht und mit welchen Einnahmen möglicherweisen zu rechnen wäre.
Die Stadt und der Verein haben offenbar bei der künftigen Miethöhe unterschiedliche Vorstellungen. Mit einer Vermarktung des Stadionnamens könne man demnach Hunderttausend Euro pro Saison erlösen, so glauben zumindest die Stadträte. „Ich fordere hier sicher nicht die Hacker-Pschorr-Arena„, so CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl gegenüber der „Abendzeitung“. Demnach gehe es darum die Debatten um das Stadion, die „die Stadtgesellschaft diskutiert„, offen und mit den Vereinen zu besprechen.
Nach Meinung des CSU-Chefs ist dies nicht der Fall. „Ich verstehe einfach nicht, warum man aus dem Thema so eine Geheimniskrämerei macht„, so Pretzl. Er befürchtet, dass die Stadt für Umbauarbeiten Geld ausgibt, welche der Verein sich so nicht vorgestellt hatte. Das letzte Wort dürfte hier wohl noch nicht gesprochen sein.



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