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RWE-Fans machen ihrem Unmut Luft: „Wir wollen euch kämpfen sehen!“

Rot-Weiss Essen bleibt nach wie vor im Jahr 2023 sieglos. Gegen Viktoria Köln musste man sich mit 1:0 geschlagen geben, sehr zum Unmut der mitgereisten Anhänger.

Vor dem Spiel hatte RWE aufgrund der Niederlagen der Konkurrenz die Chance, sich mit einem Sieg von den Abstiegsrängen abzusetzen. Die Mannschaft konnte das Spiel jedoch nicht für sich entscheiden und steht weiterhin auf einer bedrohlichen Tabellenplatzierung.  In der ersten Halbzeit spielte RWE gut mit und erarbeitete sich einige Chancen, konnte aber keine davon nutzen. Das einzige Tor der Partie fiel in der 50. Minute, als Felix Herzenbruch Robin Meißner freispielte und dieser Jakob Golz im Essener Tor prüfte. Von Golz‘ Fäusten prallte der Ball zu Mike Wunderlich, der ihn schließlich im Tor unterbrachte.

Kein Sieg im Jahr 2023

Nach dem Rückstand warf RWE noch einmal alles nach vorne, konnte sich aber keine klaren Chancen mehr erspielen. Die Fans waren genervt und machten erstmals in dieser Saison ihrem Unmut Luft. Sie forderten die Mannschaft auf zu kämpfen und skandierten „Wir wollen euch kämpfen sehen!“ Die Niederlage gegen Viktoria Köln war bereits das siebte sieglose Spiel in Folge für RWE, was die Unzufriedenheit der Fans noch verstärkte. Viele hatten gehofft, dass das Spiel gegen Köln die Wende bringen würde, doch am Ende blieb RWE erneut sieglos.

Dabrowski stellt sich hinter seine Mannschaft

Insgesamt fehlte der Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski vor allem in der Offensive die Durchschlagskraft. Trotz einiger aussichtsreicher Chancen gelang es RWE nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Auch die Einwechslungen von Lawrence Ennali, Meiko Sponsel, Luca Wollschläger und Björn Rother brachten keine Wende. Zurecht waren die mitgereisten Anhänger enttäuscht über die erneute Niederlage und machten ihrem Unmut Luft. Trainer Christoph Dabrowski stellte sich im Interview mit „MagentaSport“ hinter seine Mannschaft, hat aber auch Verständnis für den Unmut der Fans.

Der 44-Jährige fordert von seinen Spielern mehr Biss und erinnert daran, dass sie sich auf die Tugenden besinnen müssen, die sie stark gemacht haben. „Das war keine gute Leistung von uns. Die Spieler wollen. Aber wir waren zu fahrig„, so Dabrowski.