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Beierlorzer-Deal beim TSV 1860 München wohl auf der Kippe

Der geplante Wechsel von Achim Beierlorzer zum TSV 1860 München könnte nun doch noch platzen.

Wie die „BILD„-Zeitung berichtet, gibt es Schwierigkeiten bei der Auflösung des bis Sommer laufenden Vertrages des Trainers bei RB Leipzig. Demnach wolle Beierlorzer neben einem neuen Vertrag bei 1860 auch eine doppelte Abfindung im mittleren sechsstelligen Bereich erhalten, ähnlich wie bei seinen vorherigen Stationen in Köln und Mainz. Der 55-Jährige hat es nun selbst in der Hand, seine Forderungen an RB Leipzig zu reduzieren, um eine Vertragsauflösung zu erleichtern. Insgesamt scheint der Wechsel von Achim Beierlorzer zum TSV 1860 München aufgrund von Schwierigkeiten bei der Vertragsauflösung mit RB Leipzig und einer hohen Abfindungsforderung derzeit fraglich.

Entlassung von Gorenzel als Bedingung? 

Kürzlich fand im Grünwalder Stadion wieder die Löwenrunde statt, bei der Medienvertreter die Gelegenheit hatten, mit den Verantwortlichen des TSV 1860 München ins Gespräch zu kommen. Zum dritten Mal in Folge begrüßte Günther Gorenzel, der nach der Entlassung von Trainer Michael Köllner die Rolle als Interimstrainer übernommen hatte, die Journalisten. In der Löwenrunde wurde bekannt, dass sich die Vereinsführung und die Investorenseite auf Achim Beierlorzer als Nachfolger von Köllner geeinigt haben.

Die Investoren, angeführt von Saki Stimoniaris, Yahya Ismaik und Andrew Livingston, forderten jedoch die schnelle Entlassung von Gorenzel als Bedingung für die Freigabe der Gelder zur Verpflichtung von Beierlorzer. Diese Entscheidung wäre für die Verpflichtung eines neuen Trainers notwendig gewesen, obwohl die sportliche Entscheidungsgewalt eigentlich beim Geschäftsführer Sport liegt. Gorenzel äußerte sich zu dieser Situation zurückhaltend und erklärte, dass in der Trainerfrage zwei Verhandlungspartner involviert seien. Wie es in dieser Angelegenheit weitergeht und wer in Zukunft das Traineramt beim TSV 1860 München übernehmen wird, bleibt nun abzuwarten.