Das DFB-Pokal-Derby zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern wird am Freitag von einem umfangreichen Polizeieinsatz begleitet. Im Mittelpunkt des Sicherheitskonzepts steht die konsequente Trennung beider Fanlager. Rund um das Carl-Benz-Stadion müssen sich Besucher und Anwohner zudem auf Verkehrsbehinderungen einstellen.
Polizei will Begegnungen der Fanszenen verhindern
Die sportliche Brisanz des Erstrundenspiels beschäftigt nicht nur die beiden Mannschaften. Wegen der ausgeprägten Rivalität zwischen den Anhängern des SV Waldhof und des FCK bereitet sich das Polizeipräsidium Mannheim auf einen größeren Einsatz vor. Besonders vor dem Anpfiff und nach dem Abpfiff sollen die Wege der Heim- und Gästefans voneinander getrennt werden. Entsprechende Maßnahmen sind sowohl im Mannheimer Stadtgebiet als auch im direkten Umfeld des Carl-Benz-Stadions vorgesehen. Damit soll verhindert werden, dass die rivalisierenden Gruppen unmittelbar aufeinandertreffen.
Eine konkrete Zahl der eingesetzten Beamten nennt die Polizei aus taktischen Gründen nicht, wie „Mannheim24“ berichtet. Das Aufgebot werde jedoch an die jeweilige Lage angepasst. Neben zahlreichen Einsatzkräften soll auch zusätzliche Ausrüstung bereitstehen.
Shuttlebusse für anreisende FCK-Anhänger
Für Fans des 1. FC Kaiserslautern, die mit dem Zug nach Mannheim kommen, ist der Hauptbahnhof als zentraler Ankunftspunkt vorgesehen. Von dort sollen Shuttlebusse zum Stadion fahren. Die Anreise wird nach Angaben der Polizei begleitet. Auch für Gästefans, die mit dem Auto kommen, gelten klare Vorgaben. Ihnen werden die Parkflächen Friedensplatz 2 und 3 zugewiesen. Beide Bereiche sind am Spieltag ausschließlich für Anhänger des FCK sowie für Einsatzkräfte vorgesehen.
Mit dieser Aufteilung verfolgt die Polizei das Ziel, die verschiedenen Besucherströme bereits auf dem Weg zum Stadion voneinander fernzuhalten.
Einschränkungen rund um das Carl-Benz-Stadion
Unabhängig vom Fußball müssen Verkehrsteilnehmer am Freitag mit Behinderungen rechnen. Die Partie beginnt um 18 Uhr und fällt damit in den Feierabendverkehr. Durch die Anreise der Zuschauer, die Shuttlebusse und die polizeilichen Maßnahmen dürfte die Belastung auf den Straßen rund um das Stadion deutlich steigen. Die Polizei empfiehlt deshalb, den Bereich großräumig zu umfahren. Das gilt vor allem für Autofahrer, die nicht zum Pokalspiel unterwegs sind.
Für den SV Waldhof und den 1. FC Kaiserslautern geht es am Freitag um den Einzug in die nächste Pokalrunde. Abseits des Rasens wird entscheidend sein, ob die geplante Fantrennung auch nach dem Ende des K.-o.-Spiels konsequent umgesetzt werden kann.


