Dynamo Dresden hat am vergangenen Wochenende überraschend mit 1:2 gegen Bayreuth verloren. Nach dem Spiel gab es ungewöhnlich heftige Kritik von Dresdner Seite an den Schiedsrichtern um Lukas Benen aus Nordhorn.
Cheftrainer Markus Anfang stellte zunächst klar, dass der Schiedsrichter sicher nicht schuld daran sei, dass Dynamo das Spiel verloren habe. „„Aber wir dürfen uns auch nicht von den Linienrichtern ins Lächerliche ziehen lassen“, so ein angefressener Trainer nach der Partie. Anfang bezieht sich außerdem auf eine Aussage von Deniz Aytekin, dass die Schiedsrichter nicht die Mülleimer der Nation seien. Umgekehrt erwartet Markus Anfang das aber auch. „Das habe ich ihm so auch gesagt.“
Auch Ahmet Arslan, Torschütze von Dynamo Dresden zum 1:2, war über das Verhalten des Schiedsrichtertrios ebenso verärgert. „Wir machen alle Fehler, aber arrogant zu sein und die Spieler von oben herab zu behandeln, ist nicht angebracht„, macht er deutlich. Zudem hätte in mindestens zwei Fällen auf Handelfmeter für Dynamo Dresden entschieden werden können. Dennoch ist festzuhalten, hätte Dynamo Dresden seine Chancen genutzt, müsste man jetzt nicht über den Schiedsrichter reden.


