Nach der schmerzlichen Niederlage in Meppen ist die Enttäuschung immer noch groß bei der SG Dynamo Dresden. Dennoch gilt es, den Blick nach vorne zu richten, denn schon in drei Tagen steht die nächste Aufgabe auf dem Programm: das Heimspiel gegen den VfB Oldenburg. Den Aufstieg hat man noch nicht abgeschrieben.
Vor rund 100 Zuschauern starteten die Jungs von Markus Anfang mit einem ballorientierten Aufwärmprogramm. Pässe und technische Übungen sollten die Spieler nicht nur aktivieren, sondern auch den Kopf frei machen. Nach der Trainingseinheit am Mittwochnachmittag äußerte sich Kapitän Tim Knipping zur aktuellen Situation: „Die Niederlage in Meppen war sehr bitter und schmerzt immer noch. Trotzdem müssen wir jetzt nach vorne schauen, denn wir haben noch ein wichtiges Spiel vor uns. Wir haben die Verpflichtung gegenüber uns selbst und den Fans, alles zu geben und das Spiel am Samstag zu gewinnen. Darauf bereiten wir uns vor, alles andere liegt außerhalb unserer Kontrolle.“
Kapitän Tim Knipping: „Wir müssen nach vorne schauen und alles geben“
Dennoch will man bereit sein, „falls die Mannschaften vor uns Fehler machen und sich eine weitere Möglichkeit ergibt„. Auch Stefan Kutschke richtete seinen Blick in die Zukunft: „Im Verlauf der Saison ist hier eine enge Verbindung zwischen der Mannschaft, dem Stadion und allen, die Dynamo Dresden unterstützen, entstanden. Es ist äußerst wichtig, dass jeder Fan, der ins Stadion kommt, weiß, dass er eine Mannschaft sieht, die sich für den Verein aufopfert.“ Daher ist es wichtig, diese Energie in das Spiel am Samstag mitzunehmen, „unabhängig von den Ergebnissen dieser Spielzeit. Es hat schon oft verrückte letzte Spieltage gegeben, auch die anderen Mannschaften stehen unter Druck, gewinnen zu müssen. Alles kann passieren.“
Das Rudolf-Harbig-Stadion wird am Samstag restlos ausverkauft sein. Während es für die SG Dynamo Dresden gilt, die Hausaufgaben zu erledigen, werden viele Fans wohl auch auf die anderen Plätze schauen. Denn die SGD hat es nicht mehr in eigener Hand, den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt zu machen.


