Bei der Kaderplanung der Löwen gibt es einige Spieler, bei denen eine Trennung die sinnvollste Lösung sein könnte. Allen voran Martin Kobylanski, dessen Vertrag noch bis 2024 läuft.
Unter Ex-Trainer Michael Köllner gehörte er nicht einmal zur Startelf, obwohl Köllner ihn als Experten für Standardsituationen haben wollte. Unter Köllners Nachfolger Maurizio Jacobacci kam Kobylanski noch seltener zum Einsatz, lediglich fünf Kurzeinsätze mit insgesamt nur 93 Minuten. Laut einem aktuellen Bericht des „Merkur“, haben die Löwen Kobylanski ein faires Angebot zur Vertragsauflösung unterbreitet, das jedoch weit unter den Forderungen des Spielers von 90 Prozent seines ausstehenden Gehalts lag. Dennoch besteht die Hoffnung, dass sich ein interessierter Verein findet, der bereit ist, Kobylanski zu verpflichten.
Ähnlich sieht es bei zwei weiteren Spielern aus, nämlich Lorenz Knöferl, der nach Jena zurückkehrt, und dem Schweizer U-Nationalspieler Nathan Wicht. Beide Spieler könnten die Löwen ebenfalls verlassen und Trainer Jacobacci würde ihnen keine Steine in den Weg legen. Es bleibt abzuwarten, ob sich für Martin Kobylanski, Lorenz Knöferl und Nathan Wicht in naher Zukunft neue Perspektiven eröffnen.


