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Nach Niederlage gegen 1860 München: Saarbrücken im Abstiegskampf

In einem nervenaufreibenden Spiel rutscht Drittligist 1. FC Saarbrücken nach einer 2:3-Niederlage gegen 1860 München immer tiefer in den Abstiegsstrudel.

Das Spiel begann mit einer unglücklichen Serie für den FCS: Bereits in der vierten Minute erzielte Schröter nach einem Fehler von Gaus im eigenen Sechzehner das 0:1 für die Münchner. Die Saarbrücker wirkten ungewohnt nervös und auch Torhüter Tim Schreiber ließ sich anstecken, was in der 16. Minute zu einem weiteren Treffer durch Schröter führte (0:2). Es dauerte 34 Minuten, bis die Gastgeber vor 10.980 Zuschauern zu ihrer ersten aussichtsreichen Chance kamen, die jedoch ungenutzt blieb, da Sontheimer knapp über das Tor schoss. Trotz eines überraschenden Comebacks durch Tore von Kapitän Manuel Zeitz (39.) und Amine Naifi (41.) noch vor der Halbzeitpause gelang es Saarbrücken nicht, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen.

Sorgen um Siegtorschütze Niklas Lang 

Die zweite Halbzeit begann vielversprechend für Saarbrücken, doch die Münchner hatten sich vom Schock der schnellen Gegentore erholt. Beide Mannschaften kämpften, aber die spannenden Momente der ersten Halbzeit blieben aus. Saarbrückens Bemühungen, vor allem durch Naifi, wurden von 1860 Münchens Torwart Richter vereitelt. Die Niederlage war besiegelt, als Lang in der 82. Minute nach einer Ecke das entscheidende 2:3 erzielte.

Das Spiel endete allerdings mit einer beunruhigenden Szene: Siegtorschütze Niklas Lang blieb nach einem Zusammenprall bewusstlos auf dem Rasen liegen und musste ärztlich versorgt werden. 1860-Trainer Maurizio Jacobacci berichtete: „Er hatte die Augen wieder geöffnet, wusste aber nicht, wo er war. Er wird wohl ein bis zwei Nächte im Krankenhaus verbringen müssen.“ Der 1. FC Saarbrücken steckt nach der Niederlage tief im Abstiegskampf und hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Platz 17.