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Die Trainerfrage bei den Löwen: Marco Antwerpen wohl heißester Kandidat

Foto: Axel Kammerer

In den tiefen Gewässern der 3. Liga segelt der Traditionsverein 1860 München durch stürmische Zeiten, auf der Suche nach einem neuen Trainer. Im Fokus der Gerüchteküche: Marco Antwerpen, ein Mann, der seine Wurzeln in Unna hat und als Top Kandidat gilt. 

Die Stimmung bei den Löwen könnte besser sein. Vor allem nach dem enttäuschenden 0:1 im letzten Auswärtsspiel des Jahres gegen Waldhof Mannheim. Seit der Trennung von Maurizio Jacobacci brodelt es im Verein, die Suche nach einem neuen Trainer hat höchste Priorität. Zwei Namen sind im Gespräch: Marco Antwerpen und Bernhard Trares, wobei letzterer bereits abgesagt hat. Antwerpen, der nach einer beeindruckenden Rettungsaktion beim 1. FC Kaiserslautern im Mai 2022 freigestellt wurde, gilt nach „SPORT1“-Informationen nun als Favorit auf den Posten. Doch es gibt tiefer liegende Probleme, die der ehemalige Löwen-Stürmer Manfred Winkler, der insgesamt neun seiner zwölf Profijahre im Trikot der Löwen auflief, anspricht. Er kritisiert das Fehlen einer kompetenten sportlichen Führung und verweist auf die Versäumnisse der vergangenen Jahre, eine solche aufzubauen.

Winkler kritisiert: ‚Das Gequatsche von Tradition kann ich nicht mehr hören‘

Hinzu komme die Unsicherheit in der Führungsetage. Eine geplante virtuelle Beiratssitzung, bei der Dr. Christian Werner als Sportdirektor des TSV 1860 eingesetzt werden sollte, wurde ohne neuen Termin abgesagt. Winkler weiter: „Wenn jemand bei Sechzig neu anfängt, hört man oft, wie alle von diesem großartigen Traditionsverein schwärmen. Das Gequatsche kann ich nicht mehr hören. 1860 muss man wirklich erlebt haben. Welcher Trainer tut sich das an, wenn es keine sportliche Führung gibt?“ Außerdem äußerte er sich auch zu Horst Heldt, der im Sommer als möglicher Sportvorstand gehandelt wurde. „Horst wäre sicher eine gute Lösung gewesen. Ich hätte ihn gerne bei Sechzig gesehen. Er hat ein gutes Netzwerk und einen guten Namen und könnte etwas bewegen“.

Für den Verein tickt die Uhr. Nach einer kurzen Winterpause steht am 20. Januar das Heimspiel gegen den MSV Duisburg auf dem Programm. Ein Neustart mit frischer Führung und klarem Kurs ist dringend notwendig, um den TSV 1860 München wieder auf Erfolgskurs zu bringen.

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2 Kommentare

Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.

2
  1. Labermeyer Paul

    Mit diesem Präsidenten ist der TSV 1860 nicht mehr zu retten

  2. Nordhessenlöwe

    Ist der Nachname Programm oder ein durch Zufall gewähltes Pseudonym?

    Und kurz mal sachlich: Eher als mit der HAM-Seite, wobei jeder Löwe wissen sollte dass es nur zusammen geht.

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