,

Unruhe beim TSV 1860 München: Ismaik kritisiert Pfeifers Entlassung und warnt vor interner Zerrissenheit

Im Mittelpunkt der jüngsten Turbulenzen beim TSV 1860 München steht die überraschende Entlassung von Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, die der Verein am Freitag bekannt gab. Investor Hasan Ismaik meldete sich daraufhin zu Wort und übte deutliche Kritik an den Vorgängen.

Dabei bemängelte er, dass keine Gründe für den vorzeitigen Abgang Pfeifers genannt wurden, obwohl dessen Vertrag in Kürze ausgelaufen wäre. Die Kommunikation dieser Entscheidung habe nicht einem respektvollen Umgang entsprochen, ein Verhalten, das Ismaik einer „radikalen Minderheit“ im Verein zuschreibt. Diese Minderheit sei für eine Atmosphäre der Feindseligkeit verantwortlich, die von Diffamierungen und öffentlichen Misstrauensvoten gegen etablierte Vereinsmitglieder geprägt sei.

Ismaik hebt Pfeifers Leistungen hervor

Die Ismaik-Seite sagt weiter, dass der Umgang mit Pfeifer eine Warnung an alle sei, „die nun auf Geheiß des e.V. für TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA tätig werden„. Gleichzeitig dank er Pfeifer für seinen Einsatz und seine Erfolge, insbesondere bei der Akquise neuer Sponsoren, diese waren „herausragend“. Inzwischen wurde Oliver Müller zum neuen Geschäftsführer Finanzen ernannt, wobei die Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung noch nicht geklärt ist, da notwendige Unterlagen vom Verein nicht vorgelegt wurden.

Ähnliche Unklarheiten bestehen hinsichtlich der Bestellung von Christian Werner zum Geschäftsführer Sport. Derzeit ist Pfeifer laut Handelsregister noch als alleiniger Geschäftsführer eingetragen.

DEINE MEINUNG ZÄHLT

Diskussion eröffnen

Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.

0
Noch keine KommentareSei der Erste, der seine Einschätzung teilt.
MITDISKUTIEREN

Kommentar schreiben

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Erscheint als Vereinsplakette neben deinem Namen.

8–2.500 Zeichen · maximal 2 Links