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„Wie eine Krankheit“: Niklas Sommers scharfe Worte an Mannheimer Fans

Niklas Sommer verabschiedete sich im vergangenen Sommer vom SV Waldhof und nimmt nun mit scharfen Worten die aktuelle Situation der Mannheimer unter die Lupe, insbesondere die Reaktionen der Fans.

Zwei Spielzeiten lang verteidigte Sommer auf der rechten Seite für den SV Waldhof Mannheim, kam dabei auf 40 Einsätze in der dritten Liga. Dennoch konnte sich der 25-Jährige nie dauerhaft in der Startelf durchsetzen, was schließlich zur Trennung nach Vertragsende im vergangenen Sommer führte. Sommer, der auch als Streamer bekannt wurde, war in der vergangenen Saison immer wieder in die Kritik einiger Waldhof-Fans geraten und hatte sich sogar rassistische Beleidigungen gefallen lassen müssen. In einem YouTube-Video äußerte sich Sommer in der vergangenen Saison dazu: „Irgendwie ist es mir möglich, die zum Teil sehr schmerzhaften Dinge, die über mich gesagt werden, auszublenden“. Auch wenn das vielleicht nicht schön ist, „aber ich kann damit umgehen.“

Sommers scharfer Blick zurück auf Mannheim

Derzeit läuft der ehemalige U16-Nationalspieler bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg in der Regionalliga Bayern auf, wo er bislang sieben Mal auf dem Platz stand und zwei Treffer vorbereiten konnte. Doch auch nach seiner Zeit bei Waldhof hat Sommer ein Auge auf seinen ehemaligen Verein geworfen. Kürzlich stellte er seinen Followern in einem Stream eine hypothetische Frage, als er Waldhofs Tabellenplatz in der dritten Liga kommentierte: „Was meint ihr? Stellt euch mal vor, ich wäre noch in Mannheim und würde in der aktuellen Situation streamen? Wow, das wäre verrückt und schmerzhaft zugleich. Das wäre der Hammer.“

Diese Aussage deutet darauf hin, dass er glaubt, die Fans würden ihm eine Mitschuld an der aktuell schwierigen Situation des Vereins geben. Auf die Bemerkung eines Zuschauers, dies sei ein Nachhall seiner Zeit beim Verein, antwortete Sommer: „Da ist was dran, ich bin wie eine Seuche“.