Das mit Spannung erwartete Südwestderby zwischen dem SV Waldhof und dem 1. FC Saarbrücken im Carl-Benz-Stadion endete für den SV Waldhof trotz begeisterter Unterstützung durch die Saisonrekordkulisse von 19.210 Zuschauern mit einer enttäuschenden 0:2-Niederlage. Die Lage bei den „Buwe“ wird immer prekärer.
Schon früh im Spiel zeigten sich die Schwächen des SV Waldhof Mannheim, als Luca Kerber und Bjarne Thoelke die Chancen für Saarbrücken konsequent nutzten und es bereits vor der zweiten Halbzeit 2:0 für die Gäste aus dem Saarland stand. In der zweiten Halbzeit wurde der Abstiegskampf immer deutlicher, begleitet von zahlreichen Fehlpässen und einer spürbaren Verunsicherung der Spieler. Trotz einer kurzzeitigen Offensive und mehreren Eckbällen gelang es der Mannschaft von Cheftrainer Marco Antwerpen nicht, entscheidende Akzente zu setzen. Zunehmend prekär wird die Situation für Antwerpen, der in seiner Amtszeit noch keinen Sieg verbuchen konnte.
Mangelnde Defensivleistung beim SV Waldhof Mannheim nicht Drittligatauglich
Seine Enttäuschung über die mangelnde Leistung seiner Mannschaft, vor allem in der ersten Halbzeit, und die einfache Art und Weise, wie die Gegentore fielen, machte er in einer Pressekonferenz deutlich. „Die Art und Weise, wie wir die Gegentore bekommen, ist viel zu einfach. In der Summe wird das auch in Zukunft zu wenig sein. Wir bekommen zu viele Gegentore.“ Im kommenden Auswärtsspiel geht es gegen den Tabellenletzten aus Freiburg, ein Sieg ist schon Pflicht, um die Abstiegssorgen nicht noch weiter zu verschärfen. Das weiß auch Antwerpen und ist sich sicher, dass seine Jungs auf dem Platz dann „ein anderes Gesicht zeigen wird.“


