Der SV Waldhof Mannheim musste am vergangenen Sonntag eine schmerzliche Niederlage gegen Freiburg hinnehmen, die die Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der 3. Liga weiter schmälert. Trotz der schwierigen Situation und einer wenig hoffnungsvollen Vorgeschichte gibt sich die Mannschaft vor dem Spiel gegen den Tabellenführer Jahn Regensburg kämpferisch und unerschrocken.
Mit vier Punkten Rückstand und nur noch elf ausstehenden Spielen haben die Mannheimer ihre Chancen, auch in der kommenden Saison in der dritten Liga zu spielen, deutlich verschlechtert. Nach dem Spiel in Freiburg war die Enttäuschung groß, doch die Mannschaft und das Trainerteam geben sich nicht geschlagen. Trainer Marco Antwerpen betonte auf der Pressekonferenz am Donnerstag, dass eine neue, positivere Stimmung entstanden sei. Dabei sei die Mannschaft enger zusammengerückt und wolle aus ihrer prekären Situation einen Vorteil ziehen, indem sie die niedrigen Erwartungen zu ihren Gunsten nutzt, was zu einer befreiteren Spielweise führen könnte.
Jetzt gehe es darum, endlich zu punkten „und Spiele zu gewinnen, und zwar nicht nur eines, sondern mehrere hintereinander„. Neben der derzeit fehlenden Torgefahr, will Antwerpen auch an den Standards arbeiten, womit man sich immer noch sehr schwer tun, was man bereits im Spiel gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg gut gesehen hatte. Das Spiel gegen den Spitzenreiter aus Regensburg wird nicht nur ein Test ihrer Fähigkeiten, sondern auch ihrer Entschlossenheit sein, gegen alle Erwartungen zu kämpfen und vielleicht eine überraschende Wende herbeizuführen.


