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Markus Anfang verteidigt Kutschke: Ein Kapitän im Kreuzfeuer der Kritikp

Foto: Marcel Schlenkrich

Im Mittelpunkt des Fußballs, wo Leidenschaft und Unterhaltung miteinander verschmelzen, stehen die Spieler wie moderne Helden im Rampenlicht, immer auf dem schmalen Grat zwischen Triumph und Fall. Stefan Kutschke, Kapitän von Dynamo Dresden, musste dies kürzlich am eigenen Leib erfahren.

Während er auf dem Platz als Held verehrt wird, sah er sich nach einem enttäuschenden Spiel gegen Ulm – vor allem wegen einer vergebenen Chance in der Schlussphase – in den sozialen Medien heftiger Kritik ausgesetzt, die weit unter die Gürtellinie ging. Der Verein entschied sich gegen eine öffentliche Stellungnahme, doch Trainer Markus Anfang nutzte die Gelegenheit, sich vor dem anstehenden Pokalspiel erneut zu Kutschke zu bekennen. „Kutsche ist unser Kapitän, führt die Mannschaft an. Wenn einer sein Herz auf dem Platz lässt, dann er“, wird Markus Anfang von der „Bild“ zitiert. „Er regt sich selber auf, dass er das Tor nicht gemacht hat. Wir wissen, was wir an ihm haben. Als Mensch und als Fußballer. “

Grenzen der Fan-Kritik: Anfang hinterfragt den Sinn hinter Hasskommentaren

Anfang kritisierte auch jene „Fans„, die sich zu hasserfüllten Kommentaren hinreißen ließen und stellte den Nutzen solcher negativen Äußerungen in Frage. „Ich weiß nicht, wie sinnhaftes ist, unter der Gürtellinie zu schreiben. Und finde es schade, dass wir mit Identitätsfiguren in Dresden so umgehen.“ Nichtsdestotrotz müssen sich die Spieler mit harter Kritik auseinandersetzen, die ihr Selbstvertrauen untergraben kann – ein Selbstvertrauen, das für den Erfolg auf dem Spielfeld entscheidend ist. Dennoch sagt Anfang auch: „Für mich sind die sozialen Netzwerke nullkommanull seriös. Ich habe kein Bedürfnis, das zu lesen.“

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