Trotz der derzeitigen Ruhe auf dem Transfermarkt laufen die Planungen bei Dynamo Dresden intensiv weiter. Der neue Trainer Thomas Stamm (41) will den Kader auf 24 Feldspieler und drei Torhüter verkleinern und dabei verstärkt junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs integrieren.
In den vergangenen beiden Spielzeiten hatte Dynamo noch 30 bzw. 29 Profis unter Vertrag. Stamms Ziel ist es laut einem aktuellen Bericht der „Bild„, nun, die Qualität der Mannschaft zu erhöhen und sicherzustellen, dass junge Spieler nicht von erfahrenen Profis blockiert werden. Ein kleinerer Kader soll zudem für weniger Unzufriedenheit und eine bessere Spielfitness sorgen, da mehr Spieler zum Einsatz kommen können. Neben den sportlichen Vorteilen soll die Kaderreduktion auch den Mannschaftsetat auf ein ligaübliches Niveau senken, ohne die Wettbewerbsfähigkeit im Kampf um die 2. Liga zu beeinträchtigen.
Ohne festen Mannschaftsarzt: Dynamo Dresden kämpft mit medizinischen Problemen
Allerdings gab es in der Vergangenheit viele Muskelverletzungen, die zum Teil auf eine suboptimale medizinische Betreuung zurückzuführen sind. Ein fester Mannschaftsarzt fehlt und der Weggang des langjährigen Leiters der Physiotherapie- und Reha-Abteilung Tobias Lange konnte nicht kompensiert werden. Trainer Thomas Stamm und Sportdirektor Thomas Brendel (48) stehen vor der Aufgabe, den Bereich Sportmedizin und Rehabilitation zu optimieren. Auf dem Transfermarkt müssen sie noch bis zu elf Profis verpflichten, um die angestrebte Kadergröße zu erreichen.



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