Die 3. Liga steht vor einer spannenden Saison mit prominenten Rückkehrern und neuen Herausforderungen. Traditionsvereine, finanzielle Einschnitte und eine umstrittene Regeländerung für Spieler und Schiedsrichter versprechen viel Diskussionsstoff. Warum nun Waldhof Mannheims Terrence Boyd eine bessere Kommunikation fordert und welche Maßnahmen die Schiedsrichterführung plant.
Finanziell muss die Liga Einbußen hinnehmen, da der Wettanbieter Bwin seine Partnerschaft beendet hat. Der Zuschauerzuspruch von bislang durchschnittlich knapp 10.000 Zuschauern pro Spiel gilt als unrealistisch. Liga-Geschäftsführer Tom Eilers rechnet mit einem Rückgang der Gesamteinnahmen im fünfstelligen Bereich. Dennoch bleibt die 3. Liga regional populär. Traditionsvereine wie Arminia Bielefeld, Dynamo Dresden oder Rot-Weiss Essen ziehen viele Fans an.
Boyd kritisiert arrogante Jung-Schiedsrichter
Der Mannheimer Stürmer Terrence Boyd wünschte sich am Montag in einem Pressegespräch eine bessere Kommunikation mit den Schiedsrichtern. Boyd kritisierte, dass junge Schiedsrichter oft „arrogant“ auftreten würden, um ihre Karriere voranzutreiben. Drittliga-Schiedsrichterobmann Florian Meyer versprach, Boyds Anliegen weiterzuleiten und hob die Einführung der Kapitänsregel hervor.
Nur Kapitäne sollen künftig mit den Schiedsrichtern sprechen dürfen, um das Verhältnis zu verbessern. Boyd bleibt skeptisch und meint, er müsse sich auch ohne Kapitänsbinde beschweren dürfen, wenn er hart angegangen werde.


