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Nummer zwei bei 1860 München: Marco Hiller über Frust, Zukunft und Vaterfreuden

Marco Hiller, der langjährige Torhüter des TSV 1860 München, befindet sich derzeit in einer ungewohnten Situation: Er ist nur noch die Nummer zwei im Tor und muss sich mit der Ersatzbank begnügen. Im Interview spricht der 27-Jährige offen über seine neue Rolle, den Konkurrenzkampf im Team und seine Zukunftspläne.

Hiller erklärt gegenüber der „tz“, dass die Situation für ihn alles andere als einfach ist: „Auf der Bank zu sitzen, macht keinen Spaß, schon gar nicht als Torhüter.“ Dennoch versucht er, optimistisch zu bleiben, auch wenn sein auslaufender Vertrag eine gewisse Unsicherheit mit sich bringt. Er macht sich Gedanken über seine Zukunft, bleibt aber flexibel: „Die Situationen im Fußball ändern sich schnell, man muss schauen, was privat und sportlich das Beste ist.“

Hiller bleibt zuversichtlich

Trotz der aktuellen sportlichen Herausforderungen gibt sich Hiller kämpferisch und zuversichtlich. Der Teamgeist sei intakt und nach einer Niederlagenserie sei der erste Sieg eingefahren worden. Jetzt steht für ihn fest: „Wir können jeden in der Liga schlagen.“ Neben dem Fußball gibt es für Hiller auch private Veränderungen: Seit Dezember ist er Vater und beschreibt das Leben mit seiner Tochter als „wunderschön“. Sie helfe ihm, die Dinge im Leben zu relativieren.

Als Ziel für die laufende Spielzeit hat er sich gesetzte: „Ein echtes Ziel haben wir uns nicht gesetzt. Wir wollen eine bessere Saison spielen als letztes Jahr – und natürlich den Totopokal holen.“

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