Start Vereine Hansa Rostock Hansa Rostock: Shapourzadeh hält weitere Abgänge für möglich

Hansa Rostock: Shapourzadeh hält weitere Abgänge für möglich

Foto: Lars Zimmermann

Kurz vor Beginn der neuen Saison ist der Konkurrenzkampf beim FC Hansa Rostock voll entbrannt. Trotz zahlreicher Neuzugänge ist die Kaderplanung des Drittligisten noch nicht abgeschlossen. Während weitere Verstärkungen erwartet werden, könnte sich das Aufgebot bis zum Ende der Transferperiode auch auf der Abgangsseite noch verändern.

Kaderplanung bleibt in Bewegung

Mit der Verpflichtung von Offensivspieler Leon Dajaku hat der FC Hansa Rostock bereits den nächsten Baustein für die kommende Spielzeit gesetzt. Doch die Verantwortlichen sehen den Kader noch nicht als komplett an. Gesucht werden weiterhin ein Außenverteidiger sowie ein offensiver Mittelfeldspieler, der die Rolle des klassischen Spielmachers übernehmen kann.

Gleichzeitig rechnet Sportdirektor Amir Shapourzadeh damit, dass sich bis zum Ende der Transferperiode noch Veränderungen ergeben. „Ich glaube, die Transferperiode ist immer sehr dynamisch. Es kann immer in beide Richtungen etwas passieren. Von daher will ich es nicht ausschließen, dass dann vielleicht auch noch Jungs uns verlassen“, erklärte der Hansa-Sportdirektor.

Rückkehrer müssen sich beweisen

Besonders spannend wird die Vorbereitung für Tim Krohn und Dario Gebuhr. Beide kehren nach Leihstationen nach Rostock zurück und wollen sich für einen festen Platz im Profikader empfehlen. Während Krohn in der vergangenen Saison für Rot-Weiß Oberhausen auflief, sammelte Gebuhr beim Chemnitzer FC wichtige Spielpraxis. Die sportliche Leitung verfolgte ihre Entwicklung über die gesamte Leihphase aufmerksam.

Shapourzadeh sieht bei beiden grundsätzlich das Potenzial für den Sprung in den Kader. „Zwei Spieler, die sehr talentiert sind. Beide können sich präsentieren. Und dann werden wir mal schauen, wie sie es in der Vorbereitung machen.“

Große Konkurrenz in der Defensive

Vor allem für Gebuhr dürfte der Weg zu regelmäßigen Einsätzen schwierig werden. In der Innenverteidigung verfügt Hansa bereits über mehrere etablierte Optionen, wodurch der Konkurrenzdruck entsprechend hoch ist. Die Vorbereitung wird daher entscheidend dafür sein, ob der Defensivspieler dauerhaft zum Aufgebot gehört oder erneut eine andere Lösung gesucht wird.

Nach Informationen von „BILD“ beobachtet der FC Carl Zeiss Jena die Situation des Innenverteidigers aufmerksam. Sollte sich in Rostock keine realistische Perspektive ergeben, könnte ein Wechsel innerhalb des Sommers zu einer ernsthaften Option werden. Zum Ende der Transferperiode dürfte sich deshalb nicht nur auf der Zugangsseite noch einiges tun. Auch innerhalb des bestehenden Kaders stehen mehrere Profis vor richtungsweisenden Wochen, in denen sie ihre sportliche Zukunft maßgeblich selbst beeinflussen können.

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