Das Drittliga-Spiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Hansa Rostock hat die Polizei am Sonntag vor eine größere logistische Aufgabe gestellt. Rund um die Partie mit 14.600 Zuschauern blieb es nach Angaben der Einsatzkräfte jedoch weitgehend ruhig. Lediglich im Gästebereich wurden einzelne Sachbeschädigungen festgestellt.
Unterstützung aus drei Bundesländern
Für die Begegnung im Ludwigsparkstadion hatte die Polizei Saarland zusätzliche Kräfte angefordert. Unterstützung kam aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Ziel der umfangreichen Maßnahmen war es vor allem, die An- und Abreise der beiden Fanlager möglichst störungsfrei zu organisieren.
Ein zentraler Bestandteil des Einsatzkonzepts war die Sperrung der Camphauser Straße. Sie wurde bereits um 11:30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Aus Sicht der Polizei verlief die anschließende Anreise der Stadionbesucher ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Ermittlungen wegen Graffiti und Aufklebern
Ganz ohne Vorfälle blieb der Spieltag allerdings nicht. Während der Partie registrierten die Einsatzkräfte im Gästebereich einzelne Sachbeschädigungen. Dabei handelte es sich nach Angaben der Polizei um Graffiti sowie um angebrachte Aufkleber. Die Verantwortlichen konnten zunächst offenbar nicht abschließend ermittelt werden. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen, die weiterhin andauern.
Abreise nahezu ohne Störungen
Auch nach dem Schlusspfiff blieb die Lage rund um das Ludwigsparkstadion ruhig. Die Abreise der Fans verlief nach Einschätzung der Polizei nahezu störungsfrei. Um 16:10 Uhr konnte schließlich auch die Sperrung der Camphauser Straße aufgehoben werden. Insgesamt bewertete die Polizei den Einsatz rund um die mit 14.600 Zuschauern besuchte Drittliga-Begegnung positiv.
Damit rückten abseits des sportlichen Geschehens keine größeren Auseinandersetzungen oder Sicherheitsprobleme in den Mittelpunkt. Die noch laufenden Ermittlungen beschränken sich nach bisherigem Stand auf die festgestellten Sachbeschädigungen im Gästebereich.



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