Fortuna Düsseldorf hat seine Serie in der 3. Liga ausgebaut. Beim SSV Jahn Regensburg setzten sich die Rheinländer nach einem frühen Rückstand mit 2:1 durch und blieben damit zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Zum entscheidenden Mann wurde Lukas Eixler, der erst sechs Minuten vor seinem Siegtreffer eingewechselt worden war.
Eixler braucht nur sechs Minuten
Lange deutete im zweiten Durchgang wenig auf einen Sieger hin. Nach einer unterhaltsameren ersten Hälfte verlor die Begegnung nach der Pause deutlich an Tempo, zahlreiche Unterbrechungen verhinderten einen echten Spielfluss. Düsseldorf steigerte sich allerdings in der Schlussphase. Jomaine Consbruch hatte in der 73. Minute bereits eine gute Gelegenheit, setzte seinen Abschluss aus dem Strafraum jedoch über das Tor. Kurz darauf brachte die Fortuna Lukas Eixler für Anas Slimani.
Der Wechsel sollte sich auszahlen: In der 79. Minute gelangte der Ball über Steven van der Sloot zu Eixler. Der Joker behauptete sich gegen Leopold Wurm, umkurvte Jahn-Torhüter Hermann und vollendete mit links zum 2:1. Regensburg versuchte anschließend noch einmal, eine Antwort zu finden. Mehrere Wechsel und zwei späte Eckbälle brachten den Gastgebern jedoch nicht mehr den erhofften Ausgleich.
Boujellab belohnt Regensburgs guten Start
Dabei hatte der Abend zunächst nach dem Geschmack des Jahn begonnen. Die Regensburger, die als Tabellen-18. in den sechsten Spieltag gegangen waren, setzten Düsseldorf früh unter Druck. Bereits nach zwei Minuten bot sich Nassim Boujellab eine gute Möglichkeit, wenig später verfehlte auch Hermes das Tor nur knapp. In der 18. Minute schlug Regensburg schließlich zu. Adrian Fein brachte den Ball in Richtung Boujellab, der die Situation technisch stark löste und anschließend zur 1:0-Führung traf. Der Vorsprung hielt allerdings nur vier Minuten. Düsseldorf spielte sich über die rechte Seite nach vorne, van der Sloot brachte den Ball in den Strafraum und Erik Wekesser köpfte zum 1:1 ein.
Bis zur Pause hatten beide Mannschaften weitere Möglichkeiten. Ein vermeintliches Düsseldorfer Tor von Philipp Förster wurde wegen eines vorherigen Fouls von Slimani nicht anerkannt. Auf der anderen Seite setzte Hermes kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Abschluss knapp neben das Gehäuse.
Fortuna findet nach der Pause spät die Lücke
Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken. Malte Karbstein stoppte zunächst van der Sloot im Strafraum, kurz darauf verhinderte Wekesser auf der Gegenseite einen gefährlichen Abschluss von Fein. Düsseldorf reagierte nach knapp einer Stunde mit einem Dreifachwechsel: Fabian Schleusener, Matthias Zimmermann und Consbruch kamen in die Partie. Die Gäste wurden in der Folge zwar nicht sofort zwingender, hatten in der Schlussphase aber die besseren Offensivaktionen.
Regensburg blieb dagegen trotz eigener Wechsel ohne entscheidenden Durchbruch. Am Ende reichte Eixlers Treffer der Fortuna, um nach dem 2:1-Derbysieg gegen den MSV Duisburg den nächsten Erfolg einzufahren.
Düsseldorf setzt seine Serie fort
Für die Fortuna bedeutet das 2:1 den dritten Saisonsieg. Nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage setzt Düsseldorf damit seinen positiven Lauf fort. Regensburg verpasst dagegen nach dem 2:2 in Aachen den nächsten Schritt und muss sich trotz der frühen Führung erneut mit einem Rückschlag beschäftigen.



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