Bei Fortuna Düsseldorf rückt Trainer Alexander Ende zunehmend in den Mittelpunkt der Kritik. Der Zweitliga-Absteiger bleibt in der 3. Liga hinter seinen Aufstiegsambitionen zurück, während die Unzufriedenheit unter den Anhängern wächst. Nach Informationen der „BILD“ hat sich die Vereinsführung bereits intensiv mit der sportlichen Situation beschäftigt. Die beiden kommenden Ligaspiele könnten für den 47-Jährigen richtungsweisend werden.
Fortuna Düsseldorf: Aufstiegsziel zunehmend in Gefahr
Sieben Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze und weiterhin keine überzeugende sportliche Entwicklung: Bei Fortuna Düsseldorf wächst die Sorge, den direkten Wiederaufstieg frühzeitig aus den Augen zu verlieren. Das jüngste 2:2 gegen den SC Verl verstärkte die Unzufriedenheit. Obwohl Düsseldorf zweimal in Führung ging, gelang es der Mannschaft nicht, die Partie für sich zu entscheiden. Besonders nach der Pause offenbarte die Fortuna erhebliche Schwierigkeiten. Teile der Zuschauer reagierten mit deutlichen „Ende raus“-Rufen.
Dabei fällt die jüngste Punkteausbeute mit elf Zählern aus sechs Spielen durchaus ordentlich aus. Allerdings fehlt weiterhin die spielerische Konstanz. Überzeugende Auftritte bleiben selten, während die Mannschaft regelmäßig großen Aufwand betreiben muss, um sich Torchancen zu erarbeiten.
Vereinsführung berät über Alexander Ende
Die sportliche Entwicklung beschäftigt inzwischen offenbar auch die Düsseldorfer Verantwortlichen. Wie die BILD berichtet, fand am Montag nach dem Verl-Spiel eine ausführliche interne Besprechung statt, bei der auch die Zukunft des Trainers thematisiert wurde. Demnach erwartet die Vereinsführung in der laufenden englischen Woche eine deutliche Leistungssteigerung. Besonders die Begegnungen bei Preußen Münster am Mittwoch (14. Oktober, 19 Uhr) und gegen den 1. FC Saarbrücken am Samstag (17. Oktober, 14 Uhr) sollen für die weitere Bewertung entscheidend sein.
Neben möglichst vielen Punkten soll die Mannschaft vor allem zeigen, dass sie zu einer nachhaltigen sportlichen Verbesserung fähig ist. Bleibt diese Reaktion aus, könnte eine Trennung vom Trainer zum Thema werden. Ein offizielles Ultimatum wurde bislang allerdings nicht ausgesprochen.
Hoher Erwartungsdruck belastet die Mannschaft
Die Schwierigkeiten beschränken sich offenbar nicht auf taktische oder spielerische Aspekte. Demnach wurde in internen Gesprächen mit den Spielern deutlich, dass die Erwartungen rund um den angestrebten Wiederaufstieg eine erhebliche Belastung darstellen. Die Rückkehr in die 2. Bundesliga besitzt für Düsseldorf auch wirtschaftliche und strukturelle Bedeutung. Entsprechend groß ist der Druck auf die Mannschaft, möglichst schnell wieder erfolgreich zu sein.
Auf dem Platz macht sich die Unsicherheit offenbar auch bei der Umsetzung taktischer Vorgaben bemerkbar. Gegen Verl soll beispielsweise vereinbart gewesen sein, den gegnerischen Torhüter nicht gezielt anzulaufen. Dennoch setzte die Mannschaft diese Anweisung mehrfach nicht um.
Entscheidende Tage für Fortunas Trainer
Für Ende erhält die kommende Begegnung mit Preußen Münster zusätzliche Bedeutung. Der 47-Jährige trifft auf seinen früheren Arbeitgeber und benötigt dringend ein überzeugendes Ergebnis. Die Düsseldorfer Verantwortlichen stehen vor der Frage, ob die Mannschaft unter dem aktuellen Trainer noch die erhoffte Entwicklung nehmen kann. Schließlich genügt es angesichts des Rückstands auf die Aufstiegsplätze nicht, lediglich gelegentlich gute Leistungen zu zeigen. Eine erfolgreiche englische Woche könnte die Diskussion vorerst beruhigen. Bleiben dagegen sowohl Ergebnisse als auch erkennbare Fortschritte aus, dürfte die Trainerfrage bei Fortuna Düsseldorf weiter an Bedeutung gewinnen.



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