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Waldhof Mannheim: SPD-Gemeinderatsfraktion will sich intensiv mit einem Stadionneubau beschäftigen

Foto: Waldhof News

Markus Kompp, Geschäftsführer des SV Waldhof Mannheim, spricht wenn es um das Thema Carl-Benz-Stadion geht, von einem Stadion mit „Fass ohne Boden“. Die Gerüchte um ein Neubau haben sich in den letzten Wochen immer mehr verschärft. Die Stadt hingegen sieht das CBS jedoch in einem „funktionstüchtigen und verkehrssicheren“ Zustand. 

Die Ambitionen des SV Waldhof Mannheim wurden vor wenigen Wochen klar definiert, der Aufstieg in die 2. Bundesliga bis 2023 soll her. Auch die Thematik rund um das Mannheimer Carl-Benz-Stadion und einem möglichen Neubau wurde in den vergangenen Wochen heiß diskutiert. Auf Anfrage der „Rhein-Neckar-Zeitung“ bei der Stadt Mannheim, wurde man darauf verwiesen, dass sich das Stadion noch in einem „funktionstüchtigen und verkehrssicheren“ Zustand befindet, welches  „mit den Investitionen 2019/2020 erreicht“ wurde.

Stadionneubau nach wie vor ein Thema

Das Thema ist dennoch nicht vom Tisch. Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat bereits angekündigt, sich nach der Sommerpause intensiv mit einem Stadionneubau zu beschäftigen. Vorgesehen ist der Platz nahe der SAP-Arena. Noch in diesem Jahr möchte man sich darauf verständigen, welche Perspektiven es für die fußballerische Weiterentwicklung in Mannheim gibt. Gründe für einen Neubau des Stadions gibt es zahlreiche. Neben der veralteten Technik, welche einen hohen Energieverbrauch nach sich ziehen, ist die Infrastruktur nicht mehr zeitgemäß. Auch mit den Anwohner im Stadtteil Neuostheim, gab es in der Vergangenheit immer wieder Probleme, so dass mittlerweile unter der Woche nur eine gewisse Anzahl der Spiele ausgetragen werden dürfen.

In einem Neubau mit einer Kapazität für 40.000 Zuschauern, sieht die CDU-Fraktion „riesige Stadtentwicklungschancen.“ Im Stadtteil Neuostheim könnte an Stelle des Mannheimer Carl-Benz-Stadions ein schönes Wohngebiet entstehen, direkt am Luisenpark. Ein weiterer Grund was gegen eine Sanierung des CBS spricht, sind die ohnehin hohen Kosten, welche sich laut Angaben von Markus Kompp auf Grund 20 Millionen Euro belaufen, um das Stadion wieder fit zu machen. Die Entscheidung liegt nun bei der Politik.

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