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Waldhof Mannheim: Trotz Corona knapp eine halbe Millionen Euro Gewinn gemacht

Viele Vereine haben während der Corona-Pandemie finanziell mit vielen Problemen zu kämpfen gehabt. Dem SV Waldhof Mannheim ist es dennoch gelungen, die Saison 2019/20 mit einem Gewinn von 450.000 Euro abzuschließen.

Die Ziele des SV Waldhof Mannheim bis 2023 sind klar, der Aufstieg in die 2. Bundesliga soll her. Der Basis für den Erfolg liegt nicht nur im sportlichen, sondern auch im wirtschaftlichen Bereich. Wie nun aus dem Jahresabschluss der Waldhof-Spielbetriebs-GmbH hervorgeht, konnte man die Saison 2019/20 mit einem Gewinn von 450.000 Euro abschließen. Markus Kompp, Geschäftsführer der Mannheimer, ist sich sicher, dass ohne die Corona-Pandemie der Gewinn deutlich höher ausgefallen wäre.

Waldhof Spitzenreiter in Sachen Finanzen 

So sagt er gegenüber dem „Mannheimer Morgen„: „Corona hat uns von den Einnahmen in der Saison 2019/20 rund 1,5 Millionen Euro Umsatz gekostet und unsere Ausgaben noch einmal um 500 000 Euro erhöht – nachdem wir weiterspielen mussten, unter anderem mit Quarantänehotel, PCR-Tests und Hygienematerialien.“ Demnach haben den Verein die sechs Spiele unter Corona-Bedingungen „rund zwei Millionen Euro gekostet. Wir wären voraussichtlich mit über zwei Millionen Euro Gewinn aus der Saison gegangen ohne Corona.“ Zum 30. Juni 2020 betrug der Schuldenstadt der Spielbetriebs-GmbH rund 3,4 Millionen Euro, was etwa 100.000 Euro weniger als noch ein Jahr zuvor sind.

Kompp weiter: „Es gibt keinen anderen Verein in der 3. Liga, der solche Zahlen aufweisen kann. Wir sind sehr glücklich, dass wir trotz Corona ein bisschen Gewinn retten konnten.“ Finanziell gehen die Mannheimer bereits mit gutem Beispiel voran, reicht es auch bereits diese Saison sportlich für die 2. Bundesliga? Am kommenden Wochenende treffen die „Buwe“ auf den ebenso ambitionierten Drittligisten Türkgücü München, die ebenfalls zeitnah den Aufstieg in Liga 2 perfekt machen wollen.