Es ist für Dynamo Dresden die zweite Niederlage in Folge. Die mitgereisten Anhänger stellten die Spieler nach der Partie in Mannheim zur Rede.
Nur einen einzigen Sieg aus den letzten sechs Partien gehen auf das Konto der Sachsen. Cheftrainer Markus Anfang genießt nach wie vor Vertrauen. Die Dynamo-Fans sind jedoch sauer und haben nach dem Schlusspfiff in Mannheim ihre Mannschaft zur Rede gestellt. Auch wenn es dabei etwas hitziger zuging, blieb es aber friedlich. Derzeit läuft man seinen eigenen Ansprüchen bei der SGD hinterher. Statt um den Aufstieg mitzuspielen, befindet man sich derzeit auf dem achten Tabellenplatz. Stolze acht Punkte beträgt nun der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz.
Man war sich der schwierigen Situation bewusst
Sportchef Ralf Becker hat nach der Partie in Mannheim seinem Trainer Markus Anfang volles Vertrauen ausgesprochen und ist von 100-prozentiger Überzeugung. „Da gibt es für mich gar nichts zu diskutieren. Wir werden keine grundsätzlichen Fragen stellen, das kommt überhaupt nicht infrage.“ Das man mit der aktuellen Situation nicht zufrieden ist, steht außer Frage. „Wir wussten aber, dass es nach dem Umbruch eine schwierige Runde wird„, so Becker weiter.
Es müssen nun Siege her, um nicht komplett den Anschluss nach oben zu verlieren. Chance dazu gibt es am nächsten Samstag, wenn man im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion auf die zweite Mannschaft des SC Freiburg stoßt.


