Der Geschäftsführer der SG Dynamo Dresden, Jürgen Wehlend, hat dem Aufsichtsrat im Vorfeld seiner ersten Sitzung im Jahr 2023 mitgeteilt, dass er seinen Vertrag nicht über den 31. Dezember 2023 hinaus verlängern wird.
Jens Heinig, Vorsitzender des Aufsichtsrates, reagierte mit Bedauern auf die Nachricht und erklärte, dass der Aufsichtsrat nun fast ein Jahr Zeit habe, um die Neubesetzung ohne Zeitdruck anzugehen und einen entsprechenden Prozess in Gang zu setzen. Jürgen Wehlend begründete seine Entscheidung damit, dass er in der zweimonatigen Winterpause Zeit gehabt habe, über seine Arbeit als Geschäftsführer von Dynamo Dresden nachzudenken. Obwohl er gesundheitlich wieder auf dem Weg der Besserung sei, habe er seine Entscheidung aus grundsätzlichen Erwägungen und nicht aus gesundheitlichen Gründen getroffen.
Keine gesundheitlichen Gründe für Entscheidung
Der Geschäftsführer dankte Dynamo Dresden und allen Menschen, die er in den vergangenen zwei Jahren kennenlernen durfte, für eine interessante und wirtschaftlich erfolgreiche Zeit und sagt: „Ich habe meine Entscheidung nicht aus gesundheitlichen, sondern aus grundsätzlichen Erwägungen getroffen. Deshalb habe ich mich entschieden, meinen Vertrag als kaufmännischer Geschäftsführer in der aktuellen Konstellation nicht zu verlängern.“
Die Entscheidung von Jürgen Wehlend ist ein großer Verlust für die SG Dynamo Dresden, die sich nun auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger machen müsse . Auch wenn die Entscheidung von Jürgen Wehlend unerwartet kam, hat der Aufsichtsrat genügend Zeit, um eine reibungslose Übergabe zu gewährleisten und die Zukunft von Dynamo Dresden auf einem stabilen Fundament weiter zu gestalten.


