Dynamo-Trainer Markus Anfang stellte am Freitagabend nach der Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken klar, dass er den Schiedsrichter nicht für die Niederlage verantwortlich machen wolle. Doch der Ärger über Sven Waschitzki-Günther war dennoch groß.
Einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg mussten die Jungs von Cheftrainer Markus Anfang am Freitagabend hinnehmen, als sie dem direkten Konkurrenten aus Saarbrücken mit 0:2 unterlagen. Im Mittelpunkt stand wieder einmal der Schiedsrichter.. Sechs Mal zückte der 36-jährige Schiedsrichter die Gelbe Karte zu Ungunsten der SGD. Gegenüber der „Sächsischen Zeitung“ machte Tim Knipping, Mannschaftskapitän der SG Dynamo Dresden, seinen Unmut Luft: „Ich habe das Gefühl, dass der Respekt gegenüber uns Spielern schwindet.“ Auch wenn er weiß, dass die Schiedsrichter in umstrittenen Situationen einen schweren Job haben, „fallen Worte, die ich hier nicht erwähnen möchte. Das hat nichts mit Respekt zu tun.“
Für die Zukunft wünscht sich Knipping, „dass man mehr miteinander kommuniziert. Gerade mit dem Kapitän. Wir müssen die Schiedsrichter respektieren, aber das muss andersrum auch so sein.“ Stürmer Stefan Kutschke bestätigt die Aussage des Kapitäns, dass Worte gefallen sind, die man sich als Spieler nicht gefallen lassen muss. „Wenn ich mir vom Schiedsrichter sagen lassen muss, dass ich die Klappe halten soll, dann ist eine Grenze erreicht.“


