Im Einzelrichterverfahren wurde nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wurde der Drittligist Rot-Weiss Essen und VfL Osnabrück mit einer Geldstrafe in Höhe von 15.770 Euro und 19.600 Euro belegt.
Bei Rot-Weiss Essen wurden zwölf Rauchkörper, vier Bengalische Fackeln und eine Rakete, welche beim Einlaufen der Mannschaft beim Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken am 18. März 2023 gezündet wurden geahndet. Daraufhin kam es zu einer einminütigen Verspätung. Außerdem wurden während dem Spiel vermehrt pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, nämlich weitere 13 Bengalische Fackeln, zwei Karten und sechs Rauchkörper. Bis zu 5.250 Euro kann Essen dabei für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden, welche dem DFB bis zum 31. Oktober 2023 nachzuweisen sind. Dem Urteil wurde seitens des Vereins bereits zugestimmt.
Mindestens 56 pyrotechnische Gegenstände gezündet
Außerdem wurde der VfL Osnabrück mit einer Geldstrafe in Höhe von 19.600 Euro belegt, da beim Drittligaspiel in Essen Osnabrücker Zuschauer mindestens 56 pyrotechnische Gegenstände zündeten. Der Verein kann davon bis zu 6.500 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, die dem DFB bis zum 31. Oktober 2023 nachzuweisen sind. Auch der VfL Osnabrück hat dem Urteil zugestimmt, somit ist es rechtskräftig.


