Am kommenden Samstag, 13. Mai, 14 Uhr, kommt es zum Sachsenduell zwischen Dynamo Dresden und dem FSV Zwickau. Die SGD muss dabei um den Einsatz von Torjäger Ahmet Arsland bangen.
Für beide Mannschaften sind noch neun Punkte zu vergeben. Dynamo will mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze halten, Zwickau braucht jeden Punkt für den Klassenerhalt. Der FSV Zwickau befindet sich in einer prekären Tabellensituation, da sie drei Spieltage vor Schluss sieben Punkte hinter dem rettenden Ufer zurückliegen. Um realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben, benötigt das Team von Ronny Thielemann einen Sieg im Sachsenduell und muss gleichzeitig darauf hoffen, dass der Hallesche FC in Saarbrücken einen Punktverlust erleidet.
Mut machen sollte der letzte Auftritt gegen Waldhof Mannheim, als man nach frühem Rückstand dank eines Doppelpacks von Ex-Dynamo Dominic Baumann noch mit 3:1 gewann und den ersten Dreier nach fünf sieglosen Spielen feierte. Die Schwarz-Gelben müssen in Zwickau weiterhin auf die Langzeitverletzten Panagiotis Vlachodimos, Kyrylo Melichenko, Max Kulke und Jong-min Seo verzichten. Auch Niklas Hauptmann, Ahmet Arslan und Patrick Weihrauch konnten unter der Woche nur teilweise mit der Mannschaft trainieren und stehen ebenso hinter einem Einsatz wie Jonas Oehmichen, der zuletzt bei der Junioren-Nationalmannschaft weilte.
GGZ-Arena erwartet ausverkauftes Haus beim Sachsenduell Zwickau gegen Dynamo
Stefan Kutschke ist nach seinem Nasenbeinbruch einsatzbereit, muss aber mit einer Maske auflaufen. Dynamo-Trainer Markus Anfang betonte auf der Pressekonferenz: „Wir halten auch in dieser Phase der Saison unseren Trainingsrhythmus bei, denn wir brauchen die Belastung, um dann auch die richtige Wettkampfhärte an den Tag legen zu können. Trotz alledem schauen wir, dass wir die eine oder andere Einheit vielleicht auch mal verkürzen oder wegfallen lassen und durch etwas Alternatives ersetzen.“ Die GGZ-Arena dürfte mit 10.134 Zuschauern erstmals in dieser Saison ausverkauft sein, 1.900 Dresdner Fans werden ihre Mannschaft auf die gut 120 Kilometer lange Reise in den Südwesten begleiten.


