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Richard Neudecker: Zwischen Triumph und Tragödie beim 1. FC Saarbrücken

Der 27-jährige Mittelfeldvirtuose Richard Neudecker war in der vergangenen Saison eine Schlüsselfigur beim 1. FC Saarbrücken und hielt die Hoffnungen auf den Aufstieg in die Zweite Bundesliga bis zuletzt am Leben. Aufgrund mehrerer Verletzungen hatte er in dieser Spielzeit oftmals das nachsehen. Doch wie geht es für Neudecker weiter?

Er war an fast allen Siegen beteiligt, glänzte mit 18 Torvorlagen, traf sechsmal ins Schwarze und bereitete zwölf weitere Tore vor. Ein Albtraum für jede gegnerische Abwehr! Ein Handbruch fern der Heimat leitete jedoch seinen Abstieg ein. Den Saisonauftakt erlebte er noch, bei seinen zehn Einsätzen wirkte er wie ein Schatten seiner selbst. Nur viermal stand er in der Startelf, bei der enttäuschenden 1:2-Niederlage gegen Viktoria Köln hielt er gerade einmal die volle Spielzeit durch. Adduktorenprobleme folgten, ein weiterer Rückschlag für den ehrgeizigen Spieler.

Rückkehr wohl frühestens im Februar 

Trainer Rüdiger Ziehl zeigte sich besorgt und verrät gegenüber der „Bild„: „Er wird in der Vorbereitung auch noch nicht einsteigen können. Ich rechne mit ihm frühestens im Februar.“ Für Neudecker hat das Unglück ein Gesicht bekommen, ein Jahr voller Herausforderungen und Enttäuschungen. Sein am Saisonende auslaufender Vertrag wirft zusätzliche Schatten auf seine Zukunft. Mit nur noch 18 Spielen in der dritten Liga hat er wenig Zeit, sich für eine Verlängerung zu empfehlen.

Nicht nur er, sondern der gesamte Kader, der für die kommende Saison nur noch aus zehn Spielern besteht, spürt den Druck. Sechzehn Verträge laufen im Sommer aus, eine Zeit der Ungewissheit. „Es ist normal, dass Verträge auslaufen. Im Januar beginnen die Gespräche“, so Ziehl weiter.

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