Der Münchner Traditionsverein erlebt derzeit in der 3. Liga eine bemerkenswerte sportliche Renaissance. Unter dem seit Mitte Januar amtierenden Trainer Argirios Giannikis hat der TSV 1860 München eine beeindruckende Serie hingelegt: In sieben Spielen konnte eine Niederlage vermieden werden.
Mit vier Siegen, davon drei in Folge, und drei Unentschieden sammelte der Verein beachtliche 15 Punkte. Diese Leistung katapultiert Giannikis in die Riege der erfolgreichsten Trainer des Vereins seit mehr als drei Jahrzehnten, ein Titel, der zuletzt Karsten Wettberg in der Saison 1990/91 verliehen wurde. Wettberg holte damals mit Siegen und Unentschieden nach heutigen Maßstäben 17 Punkte, tatsächlich waren es aufgrund der damaligen Punkteregelung nur zwölf. Der aktuelle Erfolgslauf des TSV 1860 München hat ihn an die Spitze der Jahreswertung der 3. Liga gebracht, wo er mit Preußen Münster punktgleich an der Spitze liegt.
Klassenerhalt nach wie vor das vorangige Ziel
Diese Entwicklung lässt Spekulationen über mögliche Aufstiegschancen aufkommen, ein Thema, dem Giannikis jedoch mit Vorsicht begegnet. Trotz der erfreulichen Ergebnisse und der erkennbaren positiven Dynamik im Mannschaftsspiel macht der Trainer deutlich „Wir sind zufrieden, dass wir diese Punkte geholt haben und weiter ungeschlagen sind. Die Art und Weise, wie die Mannschaft agiert, macht natürlich auch Mut und Hoffnung für mehr„. Gleichzeitig mahnte er aber, sich auf das grundsätzliche Ziel zu konzentrieren. der Klassenerhalt.



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