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Giannikis‘ Kritik nach Ulm-Spiel: Ein Aufruf zur Cleverness im Löwenrudel

Beim TSV 1860 München herrscht nach dem jüngsten Schlagabtausch mit dem SSV Ulm Nachdenklichkeit. Nicht die Entscheidungen des Schiedsrichters, sondern das Verhalten seiner Spieler ist es, was Argirios Giannikis, den neuen Steuermann der Löwen, nachdenklich stimmt.

Ein Spiel, das wie eine verpasste Chance in der Luft hängt – die 0:1-Niederlage gegen Ulm, mit der eine Serie von acht Spielen ohne Niederlage endete, wäre vermeidbar gewesen. Der erfahrene Trainer Giannikis sieht das Problem nicht in der Taktik oder Technik seiner Mannschaft, sondern in der fehlenden Cleverness und Erfahrung. Marlon Frey, der 27-jährige Neuzugang vom MSV Duisburg, steht exemplarisch für diese Überlegungen. Seine Rote Karte, die ihn nun für drei Spiele außer Gefecht setzt, wäre vermeidbar gewesen, wenn er nur seinen Gegenspieler hätte laufen lassen.

Es war unnötig, so ein Foul zu machen, vor allem vor der Ulmer Bank. Darüber brauchen wir gar nicht reden„, wird der Coach von der „AZ“ zitiert. Giannikis weiter: „Wir müssen cleverer werden, wenn man ein Foul zieht. Da müssen wir noch Schritte machen.“ Giannikis zeichnet mit seiner deutlichen Kritik und seinem Aufruf zu mehr Cleverness den Weg vor, auf dem der TSV 1860 seine Zukunft meistern muss. Ein Weg, der nicht nur aus technischen und taktischen Fähigkeiten besteht, sondern auch aus Weisheit und Geschick, die in den ungeschriebenen Regeln des Fußballs verwurzelt sind. Chance dazu gibt es im kommenden Auswärtsspiel gegen die SG Dynamo Dresden

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