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Traum vom Pokalwunder lebt: Saarbrücken gegen Gladbach auf neuem Rasen

Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft der Außenseiter 1. FC Saarbrücken auf Borussia Mönchengladbach. Die für ihre Pokalsensationen bekannten Saarbrücker streben eine weitere Überraschung an. Doch Trainer Rüdiger Ziehl mahnt zur Vorsicht und warnt vor zu großem Optimismus.

Mit dem Sieg über Bayern München im Rücken darf man dennoch von einer Sensation träumen – vorausgesetzt, die Begegnung wird nicht erneut von Unwettern beeinträchtigt. Der Rasen wurde erneuert, nachdem der Platz zuvor unbespielbar war und das Spiel deshalb verschoben werden musste. Am helllichten Tag waren zahlreiche Helfer im Einsatz, um den Platz für die Neuauflage vorzubereiten, die im zweiten Anlauf unter besseren Bedingungen stattfinden soll. Der Drittligist, der derzeit auf dem neunten Tabellenplatz steht, ist fest entschlossen, gegen einen Bundesligisten erneut für eine Überraschung zu sorgen.

Ziehl fordert Höchstleistung für Pokalchance gegen Gladbach

Ziehl betont die Notwendigkeit, an die Leistungsgrenze zu gehen, um eine kleine Chance auf Erfolg zu wahren. „Uns sind die Kräfteverhältnisse bewusst, das wird ein Riesenbrett für uns. Wir müssen überragend spielen und Gladbach vielleicht keine Lust haben.“ Die bisherigen Siege gegen andere Erstligisten haben die Erwartungen in die Höhe geschraubt, doch der Trainer warnt vor Übermut. Trotz der Optimierung des Spielfeldes gibt es immer noch Herausforderungen, wie die kürzliche Reparatur beschädigter Rasenflächen zeigt.

Dennoch, so Ziehl, sei das Spielfeld besser geworden, wenn auch nicht perfekt. „Dass er nicht richtig, richtig gut ist, ist selbstredend. Trotzdem merkt man, dass die Zeit und die Arbeit etwas gebracht haben.“Sollte sich Saarbrücken gegen Mönchengladbach durchsetzen, wartet im Halbfinale ein emotionales Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern mit der Aussicht auf das Finale in Berlin.