Nach Bierdusche: Schiedsrichter fordert 25.000 Euro Schmerzensgeld für Rufschädigung

Foto: Screenshot Youtube

Ein Wutausbruch eines Fans, eine Bierdusche für den Schiedsrichter und ein Spielabbruch mitten in der Halbzeitpause – der Vorfall in Zwickau sorgte nicht nur für Aufsehen, sondern könnte nun auch teuer werden. Schiedsrichter Nicolas Winter fordert 25.000 Euro Schmerzensgeld und liefert eine brisante Begründung, die weit über den Fußballplatz hinausreicht.

Ein Vorfall aus der 3. Liga sorgt weiter für Aufsehen: Schiedsrichter Nicolas Winter, der im April 2023 bei einem Spiel zwischen dem FSV Zwickau und Rot-Weiss Essen mit Bier überschüttet wurde, fordert nun Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 Euro. Der ehemalige Sponsor des Zwickauer Vereins hatte ihm den Inhalt eines Bierbechers ins Gesicht geschüttet, nachdem eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in der Halbzeitpause den Zorn der Fans auf sich gezogen hatte.

Nach Spielabbruch: Schiri fordert Entschädigung für öffentliche Verunglimpfung

Winter brach daraufhin das Spiel ab. Er begründete seine Klage damit, dass sein allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzt und er durch den Vorfall öffentlich verunglimpft worden sei, was durch die Verbreitung zahlreicher Videos im Internet noch verstärkt worden sei.

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