Rund um das Drittliga-Duell zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Rot-Weiss Essen müssen sich Fans und Autofahrer am Sonntag auf weitreichende Einschränkungen einstellen. Die Polizei sperrt die Camphauser Straße, begleitet Fangruppen durch die Stadt und setzt zur Lageübersicht auch Drohnen ein. Besonders rund um Hauptbahnhof, Westspange und Ludwigsparkstadion kann es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.
Camphauser Straße wird bereits vor dem Anpfiff gesperrt
Wenn der 1. FC Saarbrücken am Sonntag, 9. August, um 16.30 Uhr Rot-Weiss Essen im Ludwigsparkstadion empfängt, beginnt der Polizeieinsatz deutlich früher. Spätestens ab 14.30 Uhr soll die Camphauser Straße zwischen dem Ludwigskreisel und der Autobahn 623 vollständig gesperrt werden. Die Sperrung bleibt nach Angaben der Landespolizeidirektion bis über das Spielende hinaus bestehen. Hintergrund sind Sicherheitsmaßnahmen rund um die Partie sowie die erwartete Anreise größerer Fangruppen beider Vereine. Vor allem zwischen dem Saarbrücker Hauptbahnhof, der Westspange und dem Stadion rechnet die Polizei zeitweise mit Behinderungen. Durch die Begleitung der Fans können weitere Straßen kurzfristig gesperrt werden.
Heimfans müssen Gästeeingang weiträumig umgehen
Auch für Fußgänger gelten am Spieltag besondere Regelungen. Der Bereich der Camphauser Straße am Gästeeingang steht Anhängern des 1. FC Saarbrücken nicht zur Verfügung. Als Ausweichroute nennt die Polizei die Grülingsstraße sowie den Treppenaufgang beziehungsweise Treppenabgang zwischen „Am Ludwigsberg“ und „Am Schönental“. Dort werden Absperrungen aufgebaut, an denen Durchlassstellen eingerichtet werden. Damit sollen die Fanströme beider Mannschaften möglichst konsequent voneinander getrennt werden.
Kaum Parkplätze rund um den Ludwigspark
Wer mit dem Auto anreisen möchte, muss sich ebenfalls auf Einschränkungen einstellen. Rund um das Ludwigsparkstadion, die Saarlandhalle und im Stadtteil Rodenhof stehen nach Polizeiangaben keine regulären Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Ausgenommen ist lediglich der dafür vorgesehene Gästebereich. Zusätzlich aktiviert die Landeshauptstadt Saarbrücken das Anwohnerparkkonzept. Die Polizei empfiehlt deshalb, möglichst frühzeitig anzureisen und öffentliche Verkehrsmittel oder die angebotenen Shuttle-Busse zu nutzen. Gerade kurz vor dem Anpfiff dürfte sich die Verkehrslage rund um den Ludwigspark deutlich zuspitzen.
Polizei beobachtet Verkehrslage aus der Luft
Eine zusätzliche Rolle spielen bei dem Einsatz Drohnen. Die Landespolizeidirektion will sie vor allem vor und nach der Partie einsetzen, um sich aus der Luft einen besseren Überblick über Verkehrsbewegungen und die Sicherheitslage zu verschaffen. Die Fluggeräte dienen laut Polizei ausschließlich der Erstellung von Übersichtsaufnahmen. Menschenmengen und größere Personengruppen sollen dabei nicht überflogen werden. Damit soll insbesondere in den Phasen mit besonders hohem Besucheraufkommen schneller auf Veränderungen bei den Fan- und Verkehrsströmen reagiert werden können.
Stadionverbote gelten auch im erweiterten Umfeld
Eine klare Einschränkung gibt es zudem für Personen, gegen die ein bundesweites Stadionverbot besteht. Für sie besteht am Sonntag aus Sicherheitsgründen auch im erweiterten Umfeld des Ludwigsparkstadions keine Aufenthaltsmöglichkeit. Für alle übrigen Besucher lautet die wichtigste Empfehlung der Polizei: ausreichend Zeit einplanen. Die Kombination aus Straßensperrungen, Fanbegleitungen, fehlenden Parkplätzen und zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen dürfte die Anreise rund um das Drittliga-Spiel spürbar beeinflussen.


