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Alemannia Aachen: Neuer Trainingsplatz soll Profis entscheidend entlasten

Alemannia Aachen verbessert die infrastrukturellen Voraussetzungen für seine Profimannschaft. Mit einem zusätzlichen Trainingsplatz unmittelbar am Tivoli erhält der Drittligist künftig mehr Flexibilität bei der Gestaltung seiner Trainingseinheiten. Besonders in der kalten Jahreszeit könnte sich die Erweiterung als wertvoll erweisen.

Mehr Spielraum für den Trainingsalltag

Wenn Regen, Frost und intensive Nutzung den Rasenflächen zusetzen, wird die Trainingsplanung für Fußballvereine schnell zur Herausforderung. Auch Alemannia Aachen ist auf geeignete Bedingungen angewiesen, um die Vorbereitung auf kommende Pflichtspiele möglichst uneingeschränkt gestalten zu können. Eine zusätzliche Ausweichmöglichkeit soll nun für Entlastung sorgen. Am Freitag (9. Oktober) wurde an der Emmastraße ein neuer Trainingsplatz offiziell seiner Bestimmung übergeben. An der Eröffnung nahmen neben Vereinsvertretern auch Verantwortliche der Stadt Aachen und der Aachener Stadionbeteiligungsgesellschaft (ASB) teil.

Damit stehen den Schwarz-Gelben künftig zwei Trainingsplätze zur Verfügung. Gerade während der Wintermonate, wenn die vorhandenen Rasenflächen nur eingeschränkt belastbar sind, gewinnt diese Erweiterung an Bedeutung. Die Verantwortlichen versprechen sich davon eine größere Planungssicherheit und bessere Möglichkeiten, die Qualität der täglichen Einheiten aufrechtzuerhalten.

Alemannia beteiligt sich an den Kosten

Hinter dem Bau steht eine gemeinsame Finanzierungslösung der Stadt Aachen, der ASB und der TSV Alemannia Aachen GmbH. Der Verein trägt einen erheblichen Teil der Investitionskosten und kommt darüber hinaus für die laufenden Ausgaben zur Pflege und Instandhaltung auf. Die praktische Betreuung der neuen Spielfläche liegt bei der ASB, die bereits für die Pflege des bisherigen Trainingsplatzes verantwortlich ist. Alemannia-Präsident Björn Jansen sieht in der Erweiterung einen wichtigen Baustein für die langfristige Entwicklung des Vereins. Eine leistungsfähige Infrastruktur sei eine wesentliche Grundlage, um auch sportlich dauerhaft gute Voraussetzungen zu schaffen. Zugleich bedankte er sich bei den beteiligten Partnern für die Zusammenarbeit.

Lange unbrauchbare Fläche erhält neue Funktion

Auch aus Sicht der Stadt Aachen besitzt das abgeschlossene Projekt eine besondere Bedeutung. Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons, der sich selbst als Anhänger der Alemannia bezeichnet, verwies darauf, dass „die Alemannia mit dem zweiten Trainingsplatz künftig direkt am Tivoli bessere Möglichkeiten für ihren Trainingsbetrieb hat. Aus einer lange nicht mehr nutzbaren Fläche ist wieder ein Ort geworden, an dem täglich für den Erfolg der Alemannia gearbeitet wird.“ Christoph Kind, Geschäftsführer der ASB, begrüßte ebenfalls die Fertigstellung und hob den Beitrag der neuen Anlage zum Trainingsbetrieb hervor. Für Alemannia Aachen ist die Erweiterung vor allem eine Investition in die täglichen Arbeitsbedingungen. Zusätzliche Trainingskapazitäten direkt am Stadion ermöglichen es dem Verein, wetterbedingte Einschränkungen künftig besser aufzufangen. Damit ist ein weiteres infrastrukturelles Vorhaben abgeschlossen, das den Profibereich langfristig unterstützen soll.

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